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Missglückte Notlandung in Myanmar
Zwei Tote nach Flugzeugabsturz
Bei einer missglückten Notlandung eines Passagierflugzeuges sind im Nordosten Myanmars zwei Menschen getötet worden. Die Maschine zerbrach in mehrere Teile. Elf Menschen wurden verletzt. Unglücksursache war möglicherweise ein brennendes Triebwerk.
Von Bernd Musch-Borowska, ARD-Hörfunkstudio Süd-Asien
Das Flugzeug der birmanischen Fluggesellschaft Air Bagan hatte versucht auf dem Flughafen Heho im Nordosten des Landes notzulanden und war etwa drei Kilometer von der Landebahn entfernt auf einem freien Feld abgestürzt. Der Flughafen Heho, etwa 480 Kilometer nordöstlich von Rangun, liegt in der Nähe des Inle-Sees, einem der beliebtesten Tourismusziele in Myanmar.
An Bord der Maschine vom Typ Fokker-100 waren den Angaben zufolge 71 Menschen, darunter mehr als 50 ausländische Passagiere. Zwei Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben: eine Reiseführerin an Bord des Flugzeugs und ein Motorradfahrer, der an der Absturzstelle unterwegs war.
Zwei Tote nach Flugzeugabsturz in Myanmar
B. Musch-Borowska, ARD Singapur
25.12.2012 14:10 Uhr
Unglücksursache möglicherweise brennendes Triebwerk
Frühere Angaben des lokalen Fernsehsenders MRTV, nach denen ein elfjähriges Mädchen ums Leben gekommen sein soll, wurden später korrigiert. Neun Passagiere und die beiden Piloten sollen verletzt worden sein. Darunter sind jüngsten Angaben zufolge zwei US-Amerikaner, ein Südkoreaner und ein britischer Staatsbürger.
Die Unglücksursache ist noch nicht bekannt. Medienberichten zufolge soll eines der Triebwerke in Brand geraten sein.
Die von dem Unglück betroffene Fluggesellschaft Air Bagan ist eines von vier Luftverkehrsunternehmen des Landes, die Inlandsflüge anbieten. Sie war nach ihrer Gründung im Jahr 2004 die erste private Fluggesellschaft in Myanmar und gehört dem Großunternehmer Tay Za, der wegen seiner engen Kontakte zum früheren Militärregime offenbar noch immer auf der schwarzen Liste der USA steht.
Stand: 25.12.2012 14:03 Uhr
