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Missglückte Notlandung
Zwei Tote bei Flugzeugunglück in Myanmar
Bei einer missglückten Notlandung eines Passagierflugzeuges sind im Nordosten Myanmars zwei Menschen getötet worden. Unter den elf Verletzten seien vier Ausländer, teilte das Informationsministerium mit. An Bord der Maschine der Fluglinie Air Bagan waren den Angaben zufolge 71 Passagiere, darunter viele ausländische Touristen.
Wie die Behörden bestätigten, ereignete sich das Unglück wenige Kilometer vom Flughafen Heho entfernt. Bei der Evakuierung des Flugzeugs sei eine Leiche entdeckt worden, hieß es in einer Erklärung der Fluggesellschaft. Dabei handelt es sich offenbar um eine Frau. Der andere Tote ist den Angaben zufolge ein Motorradfahrer, der an der Absturzstelle unterwegs war. Frühere Berichte des lokalen Fernsehsenders MRTV, nach denen ein 11-jähriges Mädchen ums Leben gekommen sein soll, wurden inzwischen korrigiert.
Offenbar stand eines der Triebwerke in Flammen
Die genauen Gründe für das Unglück sind noch unklar. Die Piloten, die darüber Auskunft geben könnten, seien verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Air-Bagan-Sprecher. Ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft, der anonym bleiben wollte, sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Flugzeug vom Typ Fokker-100 sei bei der Notlandung in der Mitte durchgebrochen.
Im Anflug auf den Flughafen Heho sei Feuer in einem der Triebwerke gemeldet worden, teilte ein Regierungsvertreter mit. Ein Reiseführer, der sich am Unfallort aufhielt, berichtete, der Motor der Maschine habe in Flammen gestanden. Das Feuer habe "fast das ganze Flugzeug" zerstört.
Air Bagan ist eine Inlandsfluggesellschaft, die über zwei Fokker-100 verfügt. Maschinen dieses Typs werden heute nicht mehr gebaut. Im südostasiatischen Myanmar, dem früheren Birma, boomt nach der Isolation wegen der jahrzehntelangen Militärherrschaft inzwischen der Tourismus.
Stand: 25.12.2012 11:01 Uhr
