Zeitung: Microsoft half der NSA

Microsoft (Bildquelle: picture alliance / dpa)

Microsoft soll Geheimdienst geholfen haben

Gemeinsame Sache mit der NSA?

Mit dem Slogan "Los geht's @outlook.com" wirbt Microsoft für seinen Web-Mail-Dienst Outlook - im Zentrum stehen laut Microsoft die persönlichen Bedürfnisse der Nutzer. Ziemlich weit vorn dürfte da das Bedürfnis nach Privatsphäre rangieren - genau damit ist es aber nicht besonders weit her, glaubt man einem Bericht des "Guardian".

Hacker greift Microsoft an
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Der Software-Konzern soll dem US-Geheimdienst NSA Zugriff auf seinen Web-Mail-Dienst gegeben haben.

Demzufolge arbeitete Microsoft nämlich eng mit dem US-Geheimdienst NSA zusammen und ermöglichte ihm, die Verschlüsselung des konzerneigenen Web-Mail-Dienstes Outlook zu umgehen. Dabei beruft sich die Zeitung auf Dokumente des flüchtigen Ex-Geheimdienstlers Edward Snowden. Außerdem sollen NSA und Bundespolizei FBI über das Spionageprogramm PRISM Zugriff auf den Cloud-Speicherdienst SkyDrive gehabt haben. Auch hier habe Microsoft die Behörden unterstützt.

Der Software-Konzern wies die Vorwürfe entschieden zurück: Kundendaten würden ausschließlich freigegeben, wenn es dafür eine eindeutige Rechtsgrundlage gebe. "Microsoft gewährt keiner Regierung pauschal oder direkt Zugang zu SkyDrive, Outlook.com, Skype oder einem anderen Microsoft-Dienst", hieß es auf der Webseite des Unternehmens. Es sei lediglich in Einzelfällen auf Daten zugegriffen worden.

Jörg Schieb, Computer-Experte, mit Informationen zu Verschlüsselungstechniken
tagesschau24 16:30 Uhr, 12.07.2013

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Stand: 12.07.2013 11:48 Uhr

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