In Juchitan de Zaragoza im Bundesstaat Oaxaca suchen die Menschen in den Trümmern eines Hauses. | Bildquelle: AFP

Erdbeben in Mexiko Zahl der Todesopfer steigt auf 61

Stand: 09.09.2017 04:05 Uhr

Mindestens 61 Tote und mehr als 200 Verletzte - das ist die traurige Bilanz nach dem schweren Erdbeben in Mexiko. Die Behörden rechnen damit, dass die Zahl der Opfer noch weiter steigt. Das Beben war das stärkste in Mexiko seit vielen Jahrzehnten.

Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Die Behörden erklärten, mindestens 61 Menschen seien ums Leben gekommen. Es gab mehr als 200 Verletzte.

Am schlimmsten traf es den Behördenangaben zufolge den Bundesstaat Oaxaca: Allein dort seien mindestens 45 Tote zu beklagen gewesen. Zwölf Menschen starben in Chiapas und vier in Tabasco. Die Behörden rechnen mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen.

In den am stärksten betroffenen Regionen suchten die Rettungskräfte nach Verschütteten. In dem Touristenort Oaxaca stürzten Augenzeugen zufolge Teile eines Hotels ein. In Mexiko-Stadt gingen Fensterscheiben zu Bruch, in einigen Stadtteilen fiel der Strom aus. Auch im benachbarten Guatemala bebte die Erde.

Mindestens 58 Tote nach schweren Erdbeben in Mexiko
nachtmagazin 01:00 Uhr, 09.09.2017, Peter Sonnenberg, ARD Rio de Janeiro

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

"Beben großen Ausmaßes"

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto sprach vom stärksten Beben seit einem Jahrhundert. Mindestens 50 Millionen Menschen in seinem Land spürten die Erschütterungen. "Es handelt sich um ein Beben großen Ausmaßes", sagte Peña Nieto in einem Fernsehinterview. Es habe insgesamt 42 Nachbeben gegeben - das stärkste wurde mit 6,1 angegeben.

Die Erdstöße lösten Tsunami-Wellen aus, die mit einer Höhe von etwa 70 Zentimetern auf die mexikanische Küste trafen. Dies sei jedoch kein Anlass zu großer Besorgnis, sagte Peña Nieto. Dennoch waren einige Regionen vorsorglich evakuiert worden.

Das Epizentrum des Bebens lag rund hundert Kilometer vor der südlichen Pazifikküste. Der Erdstoß am Donnerstagabend war das stärksten Erdbeben in Mexiko seit mehr als acht Jahrzehnten. Es erreichte eine Stärke von 8,1 - und war damit noch stärker als jenes bei der Katastrophe von 1985, als Erdstöße der Stärke 8,0 Teile von Mexiko-Stadt in Trümmer legten und Tausende Menschen töteten.

1/9

Schweres Erdbeben vor Mexiko

Menschen stehen auf einer Straße in Mexiko-Stadt

Eines der bisher schwersten Erdbeben hat Mexiko erschüttert. Mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen, liefen die Menschen teilweise in Schlafanzügen auf die Straße - so wie hier in Mexiko-Stadt. | Bildquelle: AFP

Über dieses Thema berichtete das nachtmagazin am 08. September 2017 um 01:03 Uhr sowie die tagesschau am 09. September 2017 um 04:20 Uhr.

Darstellung: