Erdbeben-Schäden in Mexiko-Stadt | Bildquelle: dpa

Tsunami-Warnung Schweres Erdbeben vor Mexiko

Stand: 08.09.2017 09:26 Uhr

Vor der Küste Mexikos hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Die Angaben über die Schwere der Erschütterung liegen zwischen 8,1 und 8,4. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben. Die Behörden gaben eine Tsunamiwarnung heraus.

Menschen in Mexiko-Stadt stehen auf der Straße | Bildquelle: REUTERS
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Menschen in Mexiko-Stadt stehen auf der Straße.

Der Süden Mexikos ist von einem Erdbeben erschüttert worden. Die Angaben über die Schwere des Bebens sind unterschiedlich: Während Mexiko von einer Stärke von 8,4 spricht, gibt die US-Erdbebenwarte USGS die Stärke des Bebens mit 8,1 an. Auch das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam geht von Erschütterungen der Stärke 8,1 aus. Das Epizentrum lag mehr als 80 Kilometer südwestlich der Stadt Pijijiapan.

Für mehrere Länder der Region gaben die Behörden eine vorläufige Tsunamiwarnung heraus. Sie umfasste neben Mexiko mehrere Staaten in Mittelamerika sowie das südamerikanische Ecuador.

Das US-Tsunamiwarnsystem teilte mit, innerhalb der nächsten Stunden seien an den Pazifikküsten von Mexiko, Guatemala, El Salvador, Costa Rica, Nicaragua, Panama, Honduras und Ecuador gefährliche Tsunamiwellen möglich. Für die Westküste der USA besteht keine Tsunamigefahr.

Schweres Erdbeben vor Mexiko
Morgenmagazin, 08.09.2017

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Schwerstes Beben seit 1985

In den Bundesstaaten Chiapas und Tabasco kostete das Beben mindestens fünf Menschen das Leben. "Das Haus bewegte sich wie Kaugummi und das Licht und Internet sind vorübergehend ausgefallen", sagte der Bewohner Rodrigo Soberanes nahe San Cristobal de las Casas in Chiapas.

Spürbar waren die Erdstöße aber auch im etwa 700 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt sowie in anderen mexikanischen Bundesstaaten und mehreren Ländern Mittelamerikas.

Als um kurz vor Mitternacht in Mexiko-Stadt die Sirenen des Erdbebenalarms ertönten, reagierten die Menschen überwiegend ruhig. Viele verließen ihre Häuser. Der Engel der Unabhängigkeit, eine Säule mit goldenem Engel, ähnlich der Siegessäule in Berlin, schwankte bedrohlich. Bürgermeister Miguel Mancera spricht in einer ersten Mitteilung von nur leichten Schäden. Die Metro und der Internationale Flughafen funktionierten einwandfrei. In einigen Stadtteilen fiel der Strom aus. Der Chef des Zivilschutzes sagte, es gebe auch aus den anderen Landesteilen keine Berichte über erhebliche Schäden.

Krisensitzung einberufen

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto kündigte rasche Notfallmaßnahmen an. Er habe sofortige Krisensitzungen der zuständigen Regierungsstellen angeordnet, "um die Lage zu überwachen, zu bewerten und um Maßnahmen zu ergreifen", teilte er mit.

In Mexiko war es das stärkste Beben seit 1985. Damals kamen in der Hauptstadt Mexikos bis zu 40.000 Menschen ums Leben.

Mit Informationen von Anne-Katrin Mellmann, ARD-Studio Mexiko

Erdbeben vor Mexiko
Anne-Katrin Mellmann, ARD Mexiko-Stadt
08.09.2017 08:44 Uhr

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Über dieses Thema berichtete am 08. September 2017 Inforadio um 07:23 Uhr und die tagesschau um 08:00 Uhr.

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