Soldaten stehen neben einem abgestürzten Helikopter in Mexiko.   | Bildquelle: REUTERS

Beben in Mexiko Tote nach Helikopterabsturz

Stand: 17.02.2018 17:42 Uhr

Ein Beben erschüttert den Süden Mexikos. Die Menschen kommen mit dem Schrecken davon - doch als sich der Innenminister einen Überblick verschaffen will, kommt es zu einem schweren Unfall.

Fünf Monate nach zwei verheerenden Beben mit Hunderten Toten hat ein erneuter Erdstoß in Mexiko für Angst und Schrecken gesorgt. Diesmal ging es recht glimpflich aus: Todesopfer wurden nicht gemeldet.

Zentrum des Bebens im Bundesstaat Oaxaca

Das Zentrum des schweren Bebens der Stärke 7,2 lag etwa zehn Kilometer südlich der Stadt Pinotepa Nacional im Bundesstaat Oaxaca im Süden des Landes. Hunderte Nachbeben wurden registriert, das heftigste mit einer Stärke von 5,9. Nahe dem Zentrum in Oaxaca wurden zum Teil schwere Schäden an 50 Gebäuden gemeldet. In Santiago Jamiltepec wurden unter anderem das Rathaus und die Kirche beschädigt.

"Alle Leute sind auf die Straße gerannt. Es gab Alarm, Panik, Angst", sagte Roxana Hernández in der Stadt Juchitán. Einige Krankenhäuser wurden evakuiert.

Auch in der rund 500 Kilometer entfernten Hauptstadt war das über eine Minute dauernde Erdbeben noch deutlich zu spüren. Viele Menschen rannten in Panik auf die Straße, als die Sirene des Warnsystems ertönte.

Karte: Erdbeben in Mexiko
galerie

Das Epizentrum des Erdbebens lag zwei Kilometer von der Stadt Pinotepa entfernt und Auswirkungen des Bebens waren auch in Mexiko-Stadt zu spüren.

Helikopter stürzt ab

Mehr als 5800 Soldaten und Bundespolizisten waren im Erdbebengebiet im Einsatz. Als Innenminister Alfonso Navarrete Prida in Oaxaca einflog, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen, kam es zu einem folgenschweren Unglück: Der Pilot des Hubschraubers verlor kurz vor der Landung die Kontrolle, der Helikopter stürzte auf den letzten Metern ab. 13 Menschen, die offenbar am Boden die Ankunft des Ministers erwartet hatten, kamen ums Leben.

Erdbeben der Stärke 7,2 erschüttert Mexiko
tageschau24 17:00 Uhr, 17.02.2018, Xenia Böttcher, ARD-Mexiko-Stadt

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Kinder unter den Toten

In einem Video war zu sehen, wie der Hubschrauber zwei Autos an der Unglücksstelle unter sich begrub. Unter den Toten waren auch drei Kinder. 15 weitere Menschen wurden verletzt. Innenminister Navarrete und Oaxacas Gouverneur Alejandro Murat blieben bei dem Unglück nahe der Ortschaft Santiago Jamiltepec unverletzt.

Bereits im September 2017 war Mexiko innerhalb weniger Tage von zwei schweren Erdbeben in Oaxaca und im Zentrum des Landes rund um die Hauptstadt erschüttert worden. Dabei kamen insgesamt über 450 Menschen ums Leben.

Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert Mexiko
Anne-Katrin Mellmann, ARD Mexiko-Stadt
17.02.2018 01:38 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 17. Februar 2018 um 17:50 Uhr.

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