Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto  | Bildquelle: REUTERS

Reaktion auf Trump-Pläne Mexiko will für Mauer nicht zahlen

Stand: 12.01.2017 03:02 Uhr

Es bleibt dabei: Mexiko lehnt die Pläne des künftigen US-Präsidenten Trump zum Bau einer Mauer ab. Präsident Peña Nieto erklärte, sein Land werde "natürlich nicht bezahlen". Trump hatte zuvor auf einer Pressekonferenz seine Pläne bekräftigt.

Mexiko bleibt bei seinem Nein zur Finanzierung der vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Mauer an der Grenze zu den USA. Dies sei eines der Themen, in denen die mexikanische Regierung eine andere Meinung habe als die künftige US-Regierung, sagte Präsident Enrique Peña Nieto beim Jahrestreffen mit mexikanischen Botschaftern in Mexiko-Stadt.

Trump hatte zuvor gesagt, der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko werde nach seiner Vereidigung unverzüglich beginnen, die Kosten dafür werde er dem Nachbarland aufbürden. "Mexiko wird dafür bezahlen - sei es in Form einer Geldleistung oder einer Abgabe", so Trump. Mit dem Bau der Mauer will Trump Migranten abwehren.

Finanzierung einer Grenzmauer kommt für Mexiko nicht Frage
tagesschau 12:00 Uhr, 12.01.2017, Stefan Maier, SWR

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"Nichts gegen die Würde Mexikos"

Peña Nieto sagte, Mexiko werde "niemals etwas akzeptieren, was unserer Würde als Land und unserer Würde als Mexikaner zuwiderläuft". "Es ist offensichtlich, dass wir einige Differenzen mit der nächsten Regierung der USA haben, etwa das Thema der Mauer, für die Mexiko natürlich nicht bezahlen wird", betonte der mexikanische Staatschef.

Zugleich kündigte er an, dass seine Regierung sich bemühen werde, "eine gute Beziehung zu den USA und ihrem Präsidenten zu haben". Zum nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA, das Trump nach eigener Aussage neu verhandeln will, sagte Peña Nieto, sein Land strebe eine Vereinbarung an, die "Sicherheit" für Investitionen gewähre.

Gegen Einfuhrzölle für Autos

Er kritisierte auch Trumps Drohung, für in Mexiko produzierte Autos von US-Unternehmen Einfuhrzölle von 35 Prozent zu erheben: Seine Regierung lehne jeden Versuch der Einflussnahme auf Investoren "auf der Basis von Angst und Drohungen" ab, sagte er.

An die Adresse Trumps, der am 20. Januar vereidigt wird, richtete der mexikanische Präsident die Forderung, den Waffenschmuggel von den USA nach Mexiko zu unterbinden und den Fluss von Geldern aus der organisierten Kriminalität zu stoppen. Zudem forderte er Trump auf, die von diesem angekündigte Ausweisung illegal in den USA lebender Mexikaner auf "menschliche" Weise zu tun.

Mexiko lehnt Finanzierung der Mauer zu USA ab
A.-K. Mellmann, ARD Mexiko-Stadt
12.01.2017 07:38 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 12. Januar 2017 um 12:00 Uhr.

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