Dossier
Hurrikan verwüstet Süden der USA
Chaos und Zerstörung nach "Katrina"
Hurrikan "Katrina" war der folgenschwerste Sturm, den die USA je erlebt haben. Er verwüstete vor allem die südlichen Staaten Mississippi, Alabama und Louisiana. In New Orleans brachen die Dämme, drei Viertel der Stadt versank im Wasser. Schätzungen zufolge kamen dabei 1500 Menschen ums Leben. Mehr als eine Million wurde obdachlos.
"Katrina"-Flüchtlinge in den USA
Seit Wochen schlafen sie auf dem Boden des Gemeindehauses - im Örtchen Baker weiß noch niemand, wohin mit den vielen "Katrina"-Flüchtlingen. Anderorts warten ungenutzte Wohncontainer auf einen Stellplatz, stehen teure Kreuzfahrerkabinen leer. Georg Schwarte über die Hurrikan-Hilfe in den USA. [mehr]
Schutz vor den Fluten
Seit Jahrtausenden schützen Menschen ihr Land gegen Überschwemmungen. Der Inbegriff des erfolgreichen Kampfes sind die Niederlande. Aber auch andere Länder haben ihre Erfahrungen mit den Fluten gemacht. Ein neues New Orleans soll von ihrem Wissen profitieren. [mehr]
Untergangsszenarien für New Orleans
"New Orleans wartet auf die Katastrophe“ ist keine Schlagzeile der letzten Tage. Der Satz ist alt: Bereits im Januar 2002 schrieb ein Wissenschaftsmagazin, dass eine Katastrophe unvermeidbar sei. Das Szenario damals: ein Hurrikan, der New Orleans bis zu sieben Meter unter Wasser setzt. [mehr]
Die Erben der amerikanischen Bürgermilizen
Gemeinsam mit Polizisten patroullieren Angehörige der Nationalgarde in New Orleans. Sie sollen weitere Plünderungen und Gewalttaten in der Stadt verhindern. Nur die Gouverneure, nicht der Präsident, können die Nationalgarde im Landesinneren einsetzen. [mehr]
Bush bei den Hurrikanopfern
Der medienwirksame Besuch von US-Präsident Bush in den Hurrikan-Katastrophengebieten hat in den USA Bitterkeit ausgelöst. Bush habe gute Miene zum schrecklichen Szenario gemacht und wolle sich als Tröster und Retter in Szene setzen, so der Vorwurf. Carsten Schmiester berichtet. [mehr]
Der Küstenort Biloxi nach dem Hurrikan
Das Elend, das der Hurrikan "Katrina" in New Orleans verursacht hat, dominiert zurzeit die Berichterstattung. Aus den kleineren Orten an der US-Golfküste hört man nicht mehr viel. Dabei ist die Situation dort kaum weniger dramatisch. ARD-Hörfunkkorrespondent Georg Schwarte war in Biloxi. [mehr]
Studie von "Nature"
Hurrikans sind einer neuen Studie zufolge in den vergangen Jahrzehnten zerstörerischer geworden. Forscher gehen davon aus, dass die Intensität weiter zunimmt. Das Wissenschaftsmagazin "Nature" vermutet, die Ursache könne in der globalen Erwärmung liegen. [mehr]
"Katrina" im Netz
Die meisten Medien in New Orleans haben durch den Hurrikan Sendeanlagen oder Druckereien durch die Fluten verloren, die Journalisten arbeiteten direkt nach der Katastrophe nur noch für die Online-Ausgaben. Dort wurde auch über die Medienarbeit diskutiert. [mehr]
"Katrina" und die Folgen
Die Lage der Menschen in den vom Hurrikan "Katrina" betroffenen Gebieten wird in den kommenden Tagen verzweifelt werden. So lautet die Prognose vom Leiter der DRK-Katastrophenhilfe, Müller. tagesschau.de sagte er, möglicherweise müsse New Orleans aufgegeben werden. [mehr]