Dossier
Libanon-Konflikt
Schwierige Mission im Nahen Osten
33 Tage dauerte der Konflikt zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz, aber seine Folgen werden noch lange zu spüren sein. Die UN-Friedenstruppe Unifil soll nun mit bis zu 15.000 Soldaten die Waffenruhe sichern. Darunter erstmals auch 2400 Bundeswehrsoldaten.
UN-Sicherheitsrat zur Libanon-Krise
Nach langem Ringen hat sich der Weltsicherheitsrat Mitte August einstimmig hinter eine Resolution zum Libanon-Konflikt gestellt. Darin wird eine Waffenruhe gefordert und die Ausweitung der im Südlibanon stationierten Blauhelm-Soldaten auf bis zu 15.000 Mann angekündigt. [mehr]
Friedensbemühungen in Nahost
Am 14. August - drei Tage nach der Entschließung des UN-Sicherheitsrats - ist die Waffenruhe offiziell in Kraft getreten. Sie beendete die wochenlangen Kämpfe und Bombardements zwischen israelischer Armee und libanesischer Hisbollah-Miliz. [mehr]
Bundestag stimmt für Nahost-Mission
Der Weg für den ersten Nahost-Einsatz der Bundeswehr ist frei. Mit großer Mehrheit billigte der Bundestag eine Beteiligung an der UN-Friedenstruppe im Libanon. 2400 deutsche Soldaten sollen vor allem die libanesische Küste überwachen. [mehr]
Internationale Geberkonferenz in Stockholm
Bei der Geberkonferenz für den Libanon ist fast doppelt so viel Geld zugesagt worden wie erwartet. Insgesamt stellten die 60 beteiligten Länder mehr als 900 Millionen Dollar in Aussicht. Laut dem libanesischen Ministerpräsidenten Siniora haben die israelischen Bombardements Schäden in Milliardenhöhe hinterlassen. [mehr]
Interview mit ARD-Korrespondent Leclercq
Israel gibt Syrien und Iran eine Mitschuld an den Angriffen der Hisbollah auf sein Territorium und seine Bürger. In einem Interview mit tagesschau.de erklärt ARD-Korrespondent Patrick Leclercq, welche Verbindungen zwischen den beiden Staaten und der schiitischen Extremistenorganisation bestehen. [mehr]
US-Starjournalist Hersh sorgt erneut für Wirbel
"Vom Libanon zum Iran?" fragt Starjournalist Hersh im "New Yorker" und behauptet, der Feldzug der Israelis im Libanon sei mit den USA abgestimmt gewesen. US-Präsident Bush beeilte sich, dem Bericht zu widersprechen. Georg Schwarte berichtet. [mehr]
Video-Clips aus YouTube
Auch im Internet haben viele Menschen den Libanon-Konflikt abgebildet. In Weblogs, aber vor allem in kurzen Videoclips zeigten vor allem junge Israelis und Libanesen der Welt, was sie durchmachen mussten. Hier sehen Sie Clips der populären Videoplattform YouTube. [mehr]