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[Bildunterschrift: Sturmgewehre des US-Typs M 16 ]
Israel hat nach einem Pressebericht die Lieferung von 1000 Sturmgewehren des amerikanischen Typs M 16 an die Sicherheitskräfte von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas genehmigt. Der Transport der Waffen erfolgte nach Informationen der Zeitung "Haaretz" bereits vor drei Wochen über die von Israel kontrollierte Grenze zwischen Jordanien und dem Westjordanland. Die beteiligten Seiten hätten Stillschweigen vereinbart, um die Position des in einen Machtkampf mit der radikal- islamischen Hamas verstrickten Abbas nicht weiter zu schwächen.
Wie "Haaretz" weiter schrieb, handelte es sich um die größte einzelne Waffenlieferung an die von Abbas kontrollierte palästinensische Autonomiebehörde seit Jahren. Die Hamas hatte Mitte Juni die Macht im Gaza-Streifen gewaltsam an sich gerissen. Dabei waren tausende früher gelieferte Gewehre der zu Abbas loyalen stehenden und von der Hamas vertriebenen Sicherheitskräfte in Gaza in die Hände der Islamisten gefallen.
Sowohl Israel als auch die internationale Gemeinschaft sind seitdem bestrebt, den als gemäßigt geltenden Abbas mit Geld, Waffen und politischen Gesten zu stärken. Praktisch kontrolliert der Palästinenserpräsident aber nur jene Gebiete des Westjordanlands, die nicht von Israel besetzt sind.
Wegen des Verlustes des Gaza-Streifens trat nun auch ein Vertrauer von Abbas zurück. Der Palästinenserpräsident nach das Rücktrittsgesuch seines Sicherheitsberaters Mohammed Dahlan an. Dahlan war wegen der Niederlage der Fatah-Sicherheitskräfte in den Auseinandersetzungen mit der Hamas im Gazastreifen scharf kritisiert worden. Er hatte sich damals nicht im Gazastreifen, seiner Heimat, aufgehalten. Der 46-ährige befand sich in Deutschland, wo er an den Knien operiert wurde. In einem Reuters-Interview im Juni hatte Dahlan Fehler eingeräumt und erklärt, die Verantwortlichen, einschließlich er selbst, sollten die notwendigen Konsequenzen ziehen.
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