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Dossier
Streit ums Atomprogramm
Nordkorea - bewaffnet und gefährlich?
Nordkorea hat sich seit Jahrzehnten fast komplett von der Außenwelt abgeschottet. Mit fatalen Folgen: Die Wirtschaft liegt am Boden, Millionen Menschen hungern. Ein Viertel der Bevölkerung hängt direkt von internationalen Hilfslieferungen ab. International spielt das kommunistisch regierte Land lediglich dank seiner wiederkehrenden Drohungen mit Nuklearwaffen eine Rolle.
Getreidespenden sinken dramatisch
Kein Staat weltweit schottet sich so sehr ab wie Nordkorea. Dennoch konnten die ARD-Korrespondenten Mario Schmidt und Martin Fritz Ende 2006 durch das Land reisen - und mussten feststellen, dass die Bevölkerung entgegen aller Absicht der wahre Leidtragende der internationalen Sanktionen ist.
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Ex-Koch gibt Einblick ins Privatleben von Kim Jong II
Kenji Fujimoto wollte eigentlich nur kurze Zeit in Pjöngjang arbeiten. Doch dann wurde Kim Jong II auf den Koch aufmerksam - und bot ihm viel Geld, damit er bleibt. Zwölf Jahre lang bekochte Fujimoto den Diktator - und bekam so Einblick in sein Privatleben.
Mario Schmidt über die Enthüllungen des Ex-Kochs. [mehr]
Kims Hollywood
Nordkorea ist wohl der am meisten abgeschottete Staat der Welt. Seinen Bürgern ist es kaum möglich, etwas über andere Länder zu erfahren, was nicht durch den Propagandaapparat des Regimes gefiltert wurde. Maßgeblichen Anteil daran hat auch die Filmindustrie des Landes. Mario Schmidt hat das "Hollywood von Pjöngjang" besucht.
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Reportage aus Nordkorea
Die blauen Busse sind das Zeichen des Wandels: Tag für Tag erscheinen sie in Kaesong, wo sonst wie überall im bettelarmen Nordkorea kaum Autos fahren. Tausende Arbeiter werden über die schwerbewachte Grenze nach Südkorea gekarrt, wo sie in einer Sonderwirtschaftszone den Kapitalismus erleben. Mario Schmidt und Martin Fritz waren dort.
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Nordkorea ist vor allem ein Produkt der japanischen Besatzung und des Kalten Krieges. Die nationale Identität dominiert der Kult um den "Großartigen Führer" und Staatsgründer Kim Il Sung. Mittlerweile machen dem Land schwere Wirtschaftsprobleme zu schaffen - und die Konfrontation mit den USA.
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Nordkorea foltert und sperrt seine Bevölkerung in Gulags ein. Dieser Vorwurf steht jährlich in den Berichten von Human Rights Watch und amnesty international. Bis zu 200.000 Menschen vegetieren in den Straflagern dahin, berichten die Organisationen. Pjöngjang weist die Vorwürfe als "ausländische Propaganda" zurück.
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ARD-Korrespondent Klaus Scherer verfolgt den Streit um Nordkoreas Atomwaffen seit Jahren und gehört zu den wenigen Journalisten, die das Land bereisen konnten. tagesschau.de sprach mit ihm über die Hintergründe des Konflikts.
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Der letzte Eiserne Vorhang der Welt trennt die beiden koreanischen Staaten. ARD-Korrespondent Mario Schmidt berichtet über das Leben und Arbeiten an der Grenze, Propagandamittel und schmerzhafte Trennungen.
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Zur Person
Als der Staatsgründer Kim Il Sung 1994 starb, wartete sein Sohn Kim Jong Il drei Jahre, bevor er die Führung im Einparteienstaat übernahm. Kim der Jüngere ist im Westen vor allem für einen exzentrischen Lebensstil bekannt. Seinem Volk präsentiert er sich als Halbgott. [mehr]
Nordkorea
Obwohl Staatsgründer Kim Il-Sung bereits 1994 verstarb, reißt der Kult um seine Person in Nordkorea nicht ab. Zumindest unternimmt die Staatsführung unter Kim Jong-Il alles, um den Genossen nicht aus den Köpfen der Bevölkerung verschwinden zu lassen.
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Nord- und Südkorea waren Spielbälle des Kalten Krieges. Die Nähe zur Sowjetunion beziehungsweise den USA garantierte das Überleben. Erst 1991 traten beide Staaten den Vereinten Nationen bei. - Eine Chronologie der nordkoreanischen Geschichte.
[Teil 1]
Im Ausland werden nordkoreanische Medien normalerweise nur registriert, wenn sie wieder einmal die Nuklearpolitik des Landes darstellen. Den Bürgern ist es strengstens untersagt, andere als staatlich kontrollierte Medien zu konsumieren. Ins Internet dürfen die Nordkoreaner natürlich auch nicht.
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Nordkorea
Nach Einbruch der Dunkelheit solle er niemanden mehr ansprechen, hatte der nordkoreanische Aufpasser ARD-Korrespondent Mario Schmidt nahegelegt. Bei Nacht hätten die Leute in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang Angst. Schmidt hat sich nicht an die Regel gehalten - und Erstaunliches erlebt.
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