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Volkswagen hält an seinen Plänen fest, in Brasilien rund 4000 Arbeitsstellen abzubauen. Dies bestätigte VW-Chef Bernd Pischetsrieder. Er wies damit Berichte zurück, die behauptet hatten, der Konzern habe nach massiven Protesten von brasilianischen Mitarbeitern den Stellenabbau zurückgezogen.
VW hatte bereits am vergangenen Sonntag angekündigt, in den Werken Taubaté und Anchieta insgesamt 3933 Arbeitsplätze abzubauen. An beiden Standorten werde die Arbeitszeit verkürzt. Grund sei die Schwäche des brasilianischen Automarktes und wichtiger Export-Märkte. Der Stellenabbau solle jedoch sozialverträglich geschehen. Für einen Übergangszeitraum werde VW allen Mitarbeitern das volle Gehalt weiter zahlen. Die betroffenen Mitarbeiter sollten an einem Weiterbildungsprogramm teilnehmen und anschließend vermittelt werden. Gewerkschaften und VW in Sao Paulo hatten am Donnerstagabend (Ortszeit) nach dreistündigen Verhandlungen mitgeteilt, die je nach Fabrik bis 2004 und 2006 geltenden Beschäftigungsgarantien würden respektiert.
In Brasilien sind die Verkäufe von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Fünftel eingebrochen. Volkswagen do Brasil kämpft in seinen fünf Werken mit massiven Überkapazitäten. Mit 25.000 Mitarbeitern ist der Wolfsburger Konzern der größte Automobil-Arbeitgeber in dem südamerikanischen Land und hat einen Marktanteil von knapp 24 Prozent.
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