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Ein Rekord-Sonnenausbruch hat Satelliteninstrumente bis zum Anschlag gebracht. Der Mega-Sonnenfleck 486 schleuderte eine gigantische, superschnelle Teilchenwolke ins All, die das Erdmagnetfeld jedoch vermutlich nur streifen wird. "Dies ist mit Sicherheit das stärkste Ereignis, das im Satelliten-Zeitalter bisher beobachtet werden konnte", berichtete der Meteorologe Jörg Kachelmann vom Wetterdienst Meteomedia.
Die US-Atmosphärenforschungsbehörde NOAA meldete schwere Funkstörungen, die sich auch bei Radiohörern in den USA bemerkbar machten. Berichte über nennenswerte Schäden lagen zunächst nicht vor. Da die Teilchenwolke das Erdmagnetfeld nur streift, erwartet die NOAA keinen starken Sonnensturm bei der Erde. In den kommenden Nächten könnten jedoch erneut Polarlichter den Himmel zieren. Bereits in der vergangenen Woche hat ein Sonnensturm zu Polarlichtern auch über Deutschland geführt.
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