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Peres für Änderung des Sperrwall-Verlaufs

Schimon Peres (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Schimon Peres ]
Der Vorsitzende der israelischen Arbeitspartei und frühere Außenminister Schimon Peres hat sich für weitere Änderungen am Verlauf des umstrittenen Sperrwalles ausgesprochen.

Die israelische Regierung habe den Standort der Anlage bereits an "ein oder zwei Punkten" korrigiert, sagte Peres nach einem Treffen mit US-Außenminister Colin Powell in Washington. Er hoffe, dass dieser Kurs fortgesetzt werde und der Verlauf der Barriere "komplett korrigiert wird, um zu zeigen, dass es sich nicht um die künftige Grenze handelt." Peres betonte, dass die Sperranlage allein aus Sicherheitsgründen errichtet werde.

Den Haag prüft Sperrwall auf Rechtmäßigkeit

Internationaler Gerichtshof in Den Haag (Foto: AFP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Anhörung vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag]
Abu Dis (Foto: AFP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: "Wall gegen die Angst" oder "Mauer des Bösen": Die umstrittene Sperranlage]
[Bildunterschrift: Eine mehr als 400 Kilometer lange so genannte Grüne Linie trennt das Westjordanland von israelischem Gebiet. ]
 
International ist der Sperrwall höchst umstritten. Am Montag begann der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag auf Antrak der UN-Vollversammlung mit einer Anhörung. Das Gericht soll prüfen, ob die Sperranlage mit dem Völkerrecht vereinbar ist und wird dazu ein Gutachten erstellen. [Mehr zum ersten Verhandlungstag]


Stand: 24.02.2004 09:41 Uhr
 

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