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[Bildunterschrift: Insbesondere der Einsatz im Irak ließ die US-Rüstungsausgaben steigen. ]
Der von den USA ausgerufene "Krieg gegen den Terror" hat die weltweiten Rüstungsausgaben auf neue Rekordhöhen getrieben. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri (Stockholm International Peace Research Institute) mitteilte, wurden im Vorjahr umgerechnet 900 Milliarden Euro und damit pro Kopf der Weltbevölkerung 137 Euro für militärische Zwecke ausgegeben. Das waren 3,5 Prozent mehr als 2005. In den vergangenen zehn Jahren sind die Rüstungsausgaben weltweit um 37 Prozent gestiegen.
Die USA gaben im Vorjahr umgerechnet 396,2 Milliarden Euro für militärische Zwecke aus und standen damit allein für knapp die Hälfte der weltweiten Rüstungsausgaben. Danach folgten Großbritannien, Frankreich, China und Japan. Deutschland stand laut Sipri an sechster Stelle.
Beim internationalen Waffenhandel ermittelte Sipri in seinem neuen Jahrbuch über Rüstung und Abrüstung einen Anstieg um 50 Prozent seit 2002. Die beiden mit Abstand größten Exporteure waren dabei erneut die USA und Russland. Deutschland schob sich mit Rüstungsexporten von 9,2 Milliarden Dollar (6,9 Milliarden Euro) zwischen 2002 und 2006 auf den dritten Platz vor Frankreich.
Gute Geschäfte machten dem Stockholmer Institut zufolge die Waffenhersteller: Die hundert größten Unternehmen steigerten ihren Absatz im Jahr 2005 um drei Prozent auf 290 Milliarden Dollar (206 Milliarden Euro). Mit 92 Prozent Marktanteil dominierten Firmen mit Sitz in den USA oder Westeuropa den Markt. Für das vergangene Jahr standen Sipri keine Zahlen zur Verfügung.
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