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[Bildunterschrift: Fillon und Sarkozy ]
Zwei Tage nach dem Amtsantritt von Präsident Nicolas Sarkozy steht die neue französische Regierung . Zum "Kabinett der Öffnung" von Premierminister Francois Fillon gehören acht Minister und sieben Ministerinnen. Zum Außenminister berief Sarkozy den populären Sozialisten und Gründer von Ärzte ohne Grenzen, Bernard Kouchner. Kouchner hat auch die Zuständigkeit für die EU erhalten.
Einziger Staatsminister und damit Nummer zwei der Regierung wird Expremier Alain Juppé. Er leitet künftig das Ressort Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Das Innenministerium, das Sarkozy vor der Präsidentschaft vier Jahre lang führte, übernimmt die bisherige Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie. Sarkozys Wahlkampfsprecherin Rachida Dati wird Justizministerin.
[Bildunterschrift: Michele Alliot-Marie übernimmt das Innenministerium. Bisher war sie Verteidigungsministerin]
[Bildunterschrift: Alain Juppe ist Vize-Premierminister und Minister für Umwelt und nachhaltige Entwicklung]Zum Superminister für Wirtschaft, Finanzen und Arbeit ernannte Fillon den bisherigen Sozialminister Jean-Louis Borloo. Der langjährige Sarkozy-Vertraute Brice Hortefeux leitet ein neues Ministerium für Einwanderung, Integration und nationale Identität. Sarkozys Initiative zu dem Ministerium hatte ihm im Wahlkampf heftige Kritik eingebracht.
Durch die Einbindung von Persönlichkeiten jenseits seiner rechtsbürgerlichen UMP will Sarkozy die Akzeptanz für seine Politik verbreitern. Dafür steht neben dem früheren linken Gesundheitsminister Kouchner auch Herve Morin, bisheriger Fraktionschef der Zentrumspartei UDF. Morin wurde zum Verteidigungsminister ernannt. Am Nachmittag wird das Gremium erstmals zusammentreten. Es soll in den kommenden Monaten zahlreiche Reformen durchsetzen.
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