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Dossier
US-Wahlen 2004
Präsident Bush, die zweite!
Der neue US-Präsident ist der alte: George W. Bush. Seine zweite Amtszeit tritt er mit frischem Selbstbewusstsein an - und einem fast komplett ausgetauschten Kabinett. Die Demokraten kämpfen nicht nur mit der Niederlage im Rennen ums Weiße Haus. Sie sind auch im Senat und im Repräsentantenhaus künftig nur die zweitstärkste Kraft.
Bushs neues Kabinett
Für seine zweite Amtszeit wird Präsident Bush ein verändertes Kabinett zur Seite stehen. Wichtigste Personalie ist die geplante Ernennung von Bushs bisheriger Sicherheitsberaterin Rice zur neuen Außenministerin. Verteidigungsminister Rumsfeld, mehrfach als Wackelkandidat gehandelt, bleibt dagegen im Amt.
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Rücktritt von US-Außenminister Powell
Seit der Präsidentschaftswahl in den USA war über seine Zukunft spekuliert worden. Jetzt ist klar: US-Außenminister Powell wird dem neuen Kabinett von Präsident Bush nicht mehr angehören. Außer Powell treten nach Angaben des Weißen Hauses weitere drei Minister zurück.
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Interview mit US-Historiker Zinn
Der Wahlsieg von George W. Bush in der vergangenen Woche steht für eine Ära der republikanischen Herrschaft im Weißen Haus – so sehen das die Republikaner. Doch diese Ära wird bereits 2008 zu Ende gehen – diese Prognose stellt der US-Historiker Howard Zinn im Gespräch mit tagesschau.de.
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US-Wahlen
In den USA nennt man Bushs Berater Karl Rove den "wahren Wahlsieger". Er war es, der Bush dazu brachte, sich auf diejenigen Wähler zu konzentrieren, die sich dem christlichen Glauben und den traditionellen "amerikanischen" Werten besonders verbunden fühlen - deren Mobilisierung war letztlich wahlentscheidend. Carsten Schmiester berichtet.
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Amerikanische Linke nach der US-Wahl
Mehr als ein Jahr lang hatten sich viele Tausend Amerikaner in einem breiten Bündnis bürgerlicher und linker Organisationen für die Abwahl von US-Präsident Bush eingesetzt. Vergebens. Wie die amerikanische Linke mit der Niederlage umgeht, berichtet Christian Radler.
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Bush vor Weichenstellung
Christlich-konservative Gruppen erinnern den neuen alten US-Präsidenten schon jetzt daran, dass er ihnen etwas schuldet für seinen Einzug ins Weiße Haus. Bester Ansatzpunkt für Bush: Erzkonservativer Ersatz für die pensionsreifen Richter am Supreme Court. Linda Staude über wichtige Weichenstellungen.
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US-Wirtschaft
Neben dem Irak-Kurs und dem Kampf gegen den Terrorismus war die Wirtschaft das dritte große Thema bei der US-Wahl 2004. Bush ging zum Beispiel mit Versprechen für höhere Ausgaben für Bildung und Sicherheit in den Wahlkampf. tagesschau.de befragte dazu Mark M. Zandi, er ist Chefökonom beim Fachmagazin economy.com.
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Die Stützen der US-Gesellschaft
Sie waren Bushs sichere Bank im Rennen ums Weiße Haus: Millionen US-Bürger, die Anhänger der Evangelikalen Glaubensrichtung sind. Der politische Einfluss dieser "Wiedergeborenen Christen" ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Christian Radler berichtet.
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Moral und Glaube im US-Wahlkampf
Es ist ein historischer Sieg für den Präsidenten: George W. Bush konnte mehr Stimmen einsammeln als jeder andere Präsident vor ihm, dazu die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses. Was hat zu diesem Sieg geführt? Und was kann man nun von Bush erwarten? Siegfried Buschschlüter analysiert.
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Dank an die Wähler
Nach dem Votum für seine zweite Amtszeit hat US-Präsident Bush den Wählern für ihr Vertrauen gedankt. Nun wolle er die breite Unterstützung aller Bürger gewinnen, verkündete er vor jubelnden Anhängern. Bushs Herausforderer Kerry schlug nach dem harten Wahlkampf versöhnliche Töne an.
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US-Wahl 2004
Beide Kammern des US-Kongresses bleiben fest in der Hand der Republikaner. Sie konnten sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat ihre Mehrheit ausbauen. Die Demokraten feierten immerhin den Einzug des afroamerikanischen Hoffnungsträgers Obama in den Senat.
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Verzögerung im Schlüsselstaat
Bis zuletzt hatten Kerrys Demokraten ihre Hoffnungen auf zehntausende so genannte provisorische Stimmen in Ohio gesetzt, die erst in den kommenden Tagen ausgezählt werden sollten. Der Vorsprung Bushs war aber offenbar kaum mehr einzuholen.
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Interview zur US-Wahl
Kerry hat seine Niederlage eingestanden, Bush gewinnt die US-Wahl. Der Bonner Politologe Christian Hacke schlägt Alarm: Der Texaner werde vom Rest der Welt womöglich eine noch rigidere Anpassung an die USA fordern. Bush sei nicht zu bremsen, warnt Hacke im Interview mit tagesschau.de.
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Reportage
Auf dem Copley Square in Kerrys Heimat Boston wollten die Demokraten eigentlich den grandiosen Sieg ihres Kandidaten zelebrieren. Um 23.00 Uhr kommt Kerry dazu, waren sie sich sicher. Doch Kerry kam nicht. Statt einer Siegesparty begann eine ernüchternde Zitterpartie, berichtet Christian Radler.
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Familiengeschichte
Zwar treten die Bushs ab - aber sie bleiben die erfolgreichste Familie in der US-Politik - erfolgreicher sogar als die Kennedys. Zwei Präsidenten, Gouverneure, Senatoren und Kongressabgeordnete hat der weitverzweigte Clan hervorgebracht. Worauf gründet sich die Macht der Bushs? Was ist ihr Erfolgsgeheimnis? Eine politische Familiengeschichte. [mehr]
Wahlen in den USA
Bis zuletzt waren die Kandidaten in den Vereinigten Staaten unterwegs, um um Wählerstimmen zu werben - vor allem in den Swing States. tagesschau.de hat den Wahlkampf begleitet und die schönsten Geschichten noch einmal zum Nachlesen zusammengestellt.
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Dokumentation
Wer wird Herausforderer von Bush? Warum konnte sich der fidele Gouverneur von Vermont, Dean, als demokratischer Kandidaten-Kandidat nicht durchsetzen? Wie läuft das Bewerbungs-Prozedere ab? Was waren noch gleich Caucusse und Primaries? Auf wessen Seiten stehen Hollywood, Popkultur und State Department? Würden Pferde wirklich Republikaner wählen? tagesschau.de gab Antworten. Stöbern müssen Sie!
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