Dossier
Arafats Nachfolger
Neuer Palästinenser-Präsident gewählt
Zwei Monate nach dem Tod von Präsident Jassir Arafat haben die Palästinenser Machmud Abbas zum Präsidenten gewählt. Er siegte mit großem Vorsprung. Mit ihm verbinden sich die Hoffnungen, dass der Friedensprozess im Nahen Osten wieder in Gang kommt.
Kommentar
Viel Macht hat der neue Palästinenserpräsident Abbas noch nicht. Für das palästinensiche Volk aber war die Wahl sehr wichtig. Endlich hatten die Menschen die Möglichkeit, ihren Präsidenten demokratisch zu wählen. Das Ergebnis der Wahl ist ein Angebot an Israel, mein Carsten Kühntopp.
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Porträt Machmud Abbas
Triumph für Machmud Abbas: Mit großem Vorsprung hat er die Präsidentschaftswahl gewonnen: Abbas ist längst nicht so charismatisch wie Jassir Arafat und auch längst nicht so besessen. Dennoch gilt er als politscher Erbe des verstorbenen Palästinenserführers. Carsten Kühntopp stellt den PLO-Chef vor.
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Oppositionskandidat Barguti
Zum Schluss war die Niederlage doch sehr deutlich: Mustafa Barguti – Arzt, Bürgerrechtler und schärfster Rivale von Machmud Abbas kam auf 19,8 Prozent der Stimmen. Barguti gilt als Kritiker der Politik Arafats. Carsten Kühntopp stellt ihn vor.
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Ist der Frieden näher gerückt?
Arafats Tod, der Bau der umstrittenen Sperranlage oder der Rückzug israelischer Siedler aus Gaza: Das Jahr 2004 bedeutete für den Nahen Osten eine Zäsur. Die Palästinenser wählten einen neuen Präsidenten, Israels Ministerpräsident Scharon zimmerte eine neue Koalition zusammen. Eine Bilanz mit Ausblick von Peter Philipp.
[dw-world]
Erwartungen an den neuen Präsidenten
Seit Jahren steht der Friedensprozess im Nahen Osten weitgehend still. Israel lehnte es strikt ab, mit Jassir Arafat zu verhandeln. Mit einem neuen Palästinenserpräsidenten sieht das möglicherweise ganz anders aus. Was verspricht sich Israel von der künftigen Führung? Bettina Marx hat nachgefragt.
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Palästina vor der Wahl
Viele verbinden mit dem Namen Hamas nur Hass auf die Juden und Terror gegen Israel. Doch die Hamas ist auch eine politische Bewegung und will nach dem Tod Arafats eine noch größere Rolle spielen. Dafür scheint sie sogar zur politischen Wende bereit. Carsten Kühntopp berichtet.
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Der Nahe Osten nach Arafat
Arafats Tod führt die Uneinigkeit der palästinensischen Extremisten abermals deutlich vor Augen. Viele von ihnen standen treu zum verstorbenen Palästinenserpräsidenten und warnten den Nachfolger vor Fehlern. Andere Aktivisten wollen dem Neuen eine Chance geben, berichtet Torsten Teichmann.
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Geschichte der Palästinenser
Teilung in einen jüdischen und arabischen Staat, Sechs-Tage-Krieg, Intifada: Die Geschichte Palästinas seit 1947 ist ein Auf und Ab. Hier einige Schlaglichter auf die wechselvolle palästinensische Geschichte.
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