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[Bildunterschrift: Hubschrauber verfolgen Demonstranten am Sicherheitszaun in Gleneagles ]
Nach den Krawallen der G-8-Gegner vom Vortag haben Sicherheitskräfte in Schottland eines der Camps der Demonstranten weiträumig abgeriegelt. Damit wollen sie weitere Ausschreitungen verhindern.
Rund um den Zeltplatz in der Kleinstadt Stirling, etwa 20 Kilometer südlich des G-8-Tagungsortes Gleneagles, führt die Polizei nach eigenen Angaben ab sofort Sicherheitskontrollen durch. Die Demonstranten dürften das Camp betreten und verlassen, sofern sie sich nach Waffen abtasten ließen, hieß es. Bislang sei die Lage ruhig. Die Demonstranten erklärten dagegen, die rund 3000 Camper dürften den Platz gar nicht mehr verlassen.
[Bildunterschrift: Immerwieder schafften es Domonstranten, zum Zaun in Gleneagles vorzudringen ]
Am Abend hatten bei Gleneagles mehrere tausend Menschen gegen den G-8-Gipfel protestiert. Einige Demonstranten durchbrachen dabei einen Sicherheitszaun, der das Tagungsgelände weiträumig abriegelt. Eine Sondereinheit der britischen Polizei drängte die Demonstranten zurück.
Tagsüber hatten sich zum Teil vermummte Konferenz-Gegner in Stirling und der weiteren Umgebung von Gleneagles gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften geliefert, zahlreiche Autos beschädigt und Straßenbarrikaden errichtet. Nach Polizeiangaben wurden 91 Menschen festgenommen und etliche Waffen beschlagnahmt - darunter eine Axt, eine Machete sowie ein Katapult mit Munition. Acht Polizisten seien bei den Krawallen verletzt worden.
Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russlands (G8) beraten in Gleneagles noch bis Freitag. Hauptthemen ist heute der Klimaschutz. Morgen steht dann ein Schuldenerlass für Afrika und eine Aufstockung der Entwicklungshilfe auf dem Programm.
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