Hintergrund

Hintergrund Die schwersten Raumfahrt-Katastrophen

Stand: 25.08.2007 22:11 Uhr

Die Geschichte der bemannten Raumfahrt ist auch eine Geschichte tödlicher Unfälle. Seit Ende der sechziger Jahre starben Männer und Frauen, bei dem Versuch das All zu erobern.

27. Januar 1967: An Bord der Apollo 1 bricht ein Feuer aus, alle drei US-Astronauten kommen ums Leben.

24. April 1967: Bei der Landung einer russischen Sojus-Kapsel öffnen sich die Fallschirme nicht richtig. Ein Kosmonaut kommt ums Leben.

13. April 1970: Ein Sauerstofftank des Raumschiffs Apollo 13 explodiert auf dem Weg zum Mond. Die Mission wird abgebrochen, die drei Astronauten kehren unversehrt zur Erde zurück.

30. Juni 1971: An Bord einer Sojus-Kapsel öffnet sich ein Druckventil. Alle drei Kosmonauten kommen ums Leben.

26. September 1983: Kurz vor dem Start einer russischen Sojus-Rakete bricht ein Feuer aus. Die Kosmonauten werden mit einer Kapsel von der Rakete abgesprengt und können sich retten.

28. Januar 1986: Die Raumfähre "Challenger" explodiert 73 Sekunden nach dem Start. Alle sieben Astronauten werden getötet.

23. Februar 1997: An Bord der russischen Raumstation Mir bricht ein Feuer aus. Nach 14 Minuten ist der Brand gelöscht, die Besatzung bleibt unverletzt.

25. Juni 1997: Eine unbemannte Versorgungskapsel kollidiert mit der Raumstation Mir. Es kommt zu einem Druckverlust und teilweisen Stromausfall. Die Besatzung erleidet keinen Schaden.

1. Februar 2003: Die Nasa verliert den Kontakt zur Raumfähre "Columbia", als diese in einer Höhe von rund 60 km auseinanderbricht. An Bord befanden sich sieben Astronauten, darunter ein Israeli.

Darstellung: