Dossier
Machtwechsel in der Ukraine
Die orange Revolution in Kiew
Der Machtwechsel in der Ukraine ist vollzogen: Juschtschenko, klarer Sieger der wiederholten Präsidentenstichwahl, hat in Kiew den Amtseid abgelegt. Möglich wurde sein Sieg durch wochenlange Proteste seiner Anhänger gegen massive Fälschungen bei der ersten Präsidentenwahl im November 2004. Mit ihrer "orangen Revolution" erzwangen sie eine Wiederholung der Abstimmung.
Nach der Wahl in der Ukraine
Der unterlegene ukrainische Präsidentschaftskandidat Viktor Janukowitsch ist mit seinen Klagen vor dem Obersten Gericht des Landes gescheitert. Das Gericht in Kiew wies nun auch die vierte und letzte Klage gegen den Ablauf der Präsidentschaftswahl wegen Formfehlern ab.
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Mediale Revolution in der Ukraine
Bis zum Tag der umstrittenen Stichwahl funktionierte in der ukrainischen Medienlandschaft ein eingespieltes Zensursystem. Doch dann verweigerten sich einige Journalisten plötzlich dem ungeschriebenen Gesetz. Jörg Albinsky berichtet.
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Eurovision Song Contest
Die Ukraine steht im Fokus des internationalen Interesses. Im Mai wird dort der Eurovision Song Contest ausgetragen. Das Land wolle dies nutzen, um Europa die "neue Ukraine" zu präsentieren, sagte NDR-Unterhaltungschef Meier-Beer gegenüber tagesschau.de. Neue Identifikationsfigur ist die Sängerin Ruslana.
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Kontrahenten im Machtkampf
Im Machtkampf in der Ukraine stritten zwei Männer gegeneinander: Viktor Juschtschenko und Viktor Janukowitsch. Der eine will das Land nach Westen öffnen, der andere setzt auf die traditionelle Nähe zu Moskau. Doch ganz so simpel, wie in den westlichen Medien oft dargestellt, sind die Dinge nicht.
[dw-world]
Porträt
Einst gehörte sie zu den Skandalfiguren der ukrainischen Wirtschaft. Mit ihrem Mann betrieb die "Gasprinzessin" ein florierendes Energie-Import-Unternehmen mit engen Beziehungen zu Russland. Jetzt ist die junge Frau mit dem traditionellen ukrainischen Haarkranz eine Ikone der Opposition.
[dw]
Osteuropa-Experte Rainer Lindner
"Der Bürger bist du" - so warb die Opposition in Kiew um Unterstützung. Ein Slogan, der nicht von ungefähr an "Wir sind das Volk" in der DDR 1989 erinnert, meint der Osteuropa-Experte Rainer Lindner von der Universität in Konstanz. Die seinerzeit verpasste Revolution wurde nun nachgeholt, so Lindner.
[dlf]
Ukrainer in Deutschland
Nataliya Kovalova kommt aus dem Westen der Ukraine, Roman Dimidschiev aus dem Osten des Landes. Beide leben seit Jahren in Nordrhein-Westfalen. Und beide machen sich seit Wochen große Sorgen um ihr Heimatland - allerdings aus ganz unterschiedlichen Gründen.
[wdr]
Ost-West-Konflikt in der Ukraine
Seit 1991 ist die Ukraine ein unabhängiger Staat. Doch der Schatten des mächtigen Nachbarn Russlands scheint noch heute über dem Land zu liegen. Die Ukrainer stellen sich einmal mehr die Frage: Liegt die Zukunft ihres Landes im Westen oder im Osten?
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Tauziehen zwischen Russland und EU
Nicht nur im Innern ist die Ukraine zerissen. Auch von außen wirken energische Kräfte auf das Land ein: Am östlichen Zipfel zerren die Russen, am westlichen zupft die EU. Auch die Amerikaner interessieren sich brennend dafür, wer erster Mann in Kiew ist. Nur warum?
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Zwischen Kiew und Odessa
Die Ukraine verzeichneten 2004 ein Wirtschaftswachstum von gut 13 Prozent, die Kaufkraft steigt immer weiter. Das macht das Land zwischen Kiew und Odessa für Unternehmen interessant. Knapp 1000 deutsche Firmen haben sich bereits dort angesiedelt.
[dw-world]