Melania Trump | Bildquelle: REUTERS

US-Präsidentengattin Nieren-OP bei Melania Trump

Stand: 15.05.2018 13:31 Uhr

US-Präsidentengattin Melania Trump ist an den Nieren operiert worden. Der Eingriff sei erfolgreich gewesen. Die USA staunen, dass nichts von dieser Erkrankung zuvor an die Öffentlichkeit gelangt war.

Nach einer Nieren-Operation wird Amerikas First Lady noch eine ganze Woche im Walter-Reed-Militärkrankenhaus im Norden Washingtons bleiben. Das teilte das Büro der Frau des US-Präsidenten teilte mit. Die reine Länge dieses Aufenthalts im Krankenhaus legt nahe, dass der Eingriff keine Kleinigkeit war.

Es habe sich um eine "gutartige" Erkrankung gehandelt, teilte die Kommunikationschefin der First Lady, Stephanie Grisham, mit. Der Eingriff sei ohne Komplikationen und erfolgreich verlaufen. Die First Lady freue sich schon auf ihre "vollständige Genesung", um ihre Arbeit zum Wohle von Kindern fortsetzen zu können.

US-Präsident Trump kommt am Krankenhaus an, in dem Melania Trump behandelt wird. | Bildquelle: AP
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Die Operation sei "erfolgreich" verlaufen, Melania sei "guter Dinge", erklärte US-Präsident Trump auf Twitter nach seinem Besuch im Walter-Reed-Militärkrankenhaus.

Tumortherapie-Verfahren angewendet

Der knappen Stellungnahme zufolge handelte es sich um eine Embolisation. Bei diesem medizinischen Eingriff wird ein Blutgefäß künstlich verschlossen. Mit dem Verfahren wird in der Regel die Blutzufuhr an gut- oder bösartige Tumore gestoppt.

US-Medien hielten fest, dass über den medizinischen Eingriff keinerlei Informationen vorab aus dem East Wing des Weißen Hauses an die Öffentlichkeit gelangten, in dem Melania Trump arbeitet. Dies sei aus dem West Wing undenkbar - dem Teil der Regierungszentrale, in dem der Präsident sitzt.

Die Beliebtheitswerte der US-Präsidentengattin sind seit dem Amtsantritt ihres Mannes vor über 15 Monaten im Aufwind. Laut einer Umfrage für den Fernsehsender CNN von vergangener Woche haben 57 Prozent der US-Bürger eine positive Meinung über Melania Trump - im Januar waren es nur 47 Prozent gewesen.

Über dieses Thema berichtete der BR am 15. Mai 2018 in seinen Kurznachrichten.

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