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[Bildunterschrift: Mandela wird wegen Schmerzen im Unterleib behandelt (Archivbild) ]
Der ehemalige südafrikanische Präsident Nelson Mandela ist zu Behandlungen in eine Krankenhaus in Johannesburg eingeliefert worden. Nach Angaben eines Sprechers von Präsident Jacob Zuma sei die Behandlung aber geplant gewesen und kein Notfall. Vermutlich werde der 93-Jährige am Montag aus der Klinik entlassen.
Mandela leidet seit einiger Zeit unter Beschwerden im Unterleib und müsse nun von Spezialisten behandelt werden, so der Sprecher weiter. Er sei aber "wohlauf und guten Mutes." Weitere Details sollten aus Respekt vor Mandelas Privatsphäre vorerst nicht veröffentlicht werden.
Der Gesundheitszustand des Anti-Apartheid-Kämpfers und ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas hatte sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Bereits vor einem Jahr musste Mandela für mehrere Tage in einer Klinik behandelt werden. Seinen letzten großen öffentlichen Auftritt hatte Mandela 2010 bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Der Friedensnobelpreisträger lebt seit mehr als einem halben Jahr in seinem Heimatort Qunu im Südosten des Landes.
Mandela gilt in Südafrika als Held. Für seine Rolle im Kampf gegen das rassistische Apartheid-System hatte er 27 Jahre lang in Haft gesessen. Als Führer der Schwarzen wies er einer tief gespaltenen Gesellschaft den Weg zu Demokratie und Versöhnung. Im Februar 1990 verließ Mandela das Gefängnis als freier Mann und markierte damit das Ende der Apartheid. Zwischen 1994 und 1999 war er Staatspräsident Südafrikas.
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