Interview

Gewalt gegen Schwule und Lesben bei CSD-Paraden "Homophobie wird wieder salonfähig"

Stand: 30.06.2008 15:46 Uhr

Klaus Jetz, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD)
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Klaus Jetz, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD)

Nach einem Angriff auf einen Homosexuellen-Parade in Brno (Brünn) in Tschechien wird ein Rechtsradikaler von der Polizei festgenommen. | Bildquelle: AFP
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Nach einem Angriff auf einer Homosexuellen-Parade in Brünn (Brno) in Tschechien wird ein Rechtsradikaler von der Polizei festgenommen.

Christopher Street Day

Der Christopher Street Day (CSD) steht weltweit für das Selbstbewusstsein der Homosexuellen und ihren Widerstand gegen Diskriminierung. Er wird jährlich im Sommer mit bunten Paraden und Demonstrationen gefeiert. Die Aktionen gehen auf Vorfälle am 28. Juni 1969 in New York zurück. Damals hatten sich Homosexuelle in der Christopher Street erstmals gegen willkürliche Razzien der Polizei gewehrt.

Anmerkung der Redaktion

Christoph Daum, der Trainer des 1. FC Köln, hatte den DFB kritisiert, weil er den Fußball künftig stärker für die Situation homosexueller Sportler sensibilisieren will. Daum sagte wörtlich: "Ich hätte da wirklich meine Bedenken, wenn dort von Theo Zwanziger irgendwelche Liberalisierungsgedanken einfließen sollten. Ich würde den Schutz der Kinder über jegliche Liberalisierung stellen."

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