Bewaffneteter Polizist stehr an der U-Bahn-Station Parsons Green. | Bildquelle: AFP

Attentat auf Londoner U-Bahn Höchste Terrorwarnstufe nach Anschlag

Stand: 16.09.2017 05:34 Uhr

Die Terrorgefahr in Großbritannien ist nicht mehr "ernst" sondern "kritisch": Nach dem Anschlag auf eine U-Bahn in London mit 29 Verletzten hat die Regierung die höchste Warnstufe ausgerufen. Der IS reklamierte die Tat für sich.

Nach dem Anschlag auf die Londoner U-Bahn hat Großbritannien die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Die Warnstufe werde von "ernst" auf "kritisch" erhöht, sagte Premierministerin Theresa May. Das bedeutet, dass nach Einschätzung der Behörden ein Anschlag unmittelbar bevorstehen könnte. Zudem wird das Militär die Polizei unterstützen.

Die Menschen sollten wachsam sein, aber ihr Leben so normal wie möglich führen, sagte May. Die Haltestelle Parsons Green wurde am frühen Samstagmorgen wieder für den Betrieb freigegeben.

Hanni Hüsch, ARD London, mit Informationen zum Anschlag
tagesthemen 21:45 Uhr, 15.09.2017

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Abteilung des IS soll verantwortlich sein

Die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" reklamierte den Anschlag für sich. Der Bombenanschlag sei von einer "Abteilung des Islamischen Staats" verübt worden, hieß es in einer am Freitag vom IS-Propagandasprachrohr Amaq im Internet veröffentlichten Erklärung.

Ein brennender weißer Behälter in einem U-Bahn-Waggon | Bildquelle: dpa
galerie

Ein brennender weißer Eimer in der U-Bahn. Er soll die Explosion ausgelöst haben.

Bei der Explosion eines selbstgebauten Sprengsatzes in einem U-Bahn-Waggon waren am Morgen mindestens 29 Menschen verletzt worden. Der Sprengsatz detonierte im Berufsverkehr in einem U-Bahn-Waggon an der Station Parsons Green im Westen Londons. Augenzeugen berichteten von einem großen "Feuerball". Die meisten Opfer erlitten nach den Worten von Anti-Terror-Polizeichef Mark Rowley Verbrennungen, andere wurden in der allgemeinen Panik niedergetrampelt. Nach Angaben der Rettungskräfte schwebte keines der Opfer in Lebensgefahr.

Polizei hat Verdächtigen identifiziert

Die Polizei ermittelt wegen Terrorverdachts und fahndet nach einem oder mehreren Tätern. Auf Bildern von Überwachungskameras haben Anti-Terror-Spezialisten laut Medienberichten eine Person gesehen, die den Sprengsatz abgestellt haben soll.

Viele Verletzte nach Attentat auf Londoner U-Bahn
tagesthemen 21:45 Uhr, 15.09.2017, Mareike Aden, ARD Berlin

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Trump-Tweet stiftet Verwirrung

US-Präsident Donald Trump rief zu einem härteren Vorgehen gegen Extremisten auf. Terroristen wie die in London seien Verlierer, twitterte Trump. Bei den Terroristen handele es sich um kranke und verrückte Leute, die die Polizei von Scotland Yard bereits im Auge gehabt habe. Die Londoner Polizei wies laut CNN die Behauptung Trumps als Spekulation zurück, ihnen seien der oder die Täter bekannt gewesen.

Mehrere Attentate allein in 2017

Im März war ein Attentäter auf der Londoner Westminster-Brücke mit einem Auto gezielt in Fußgänger gerast, bevor er einen Polizisten auf dem Gelände des Parlaments niederstach. Fünf Menschen starben. Bei einem Bombenattentat auf die Besucher eines Konzerts in Manchester im Mai starben 22 Menschen. Acht Menschen verloren ihre Leben bei einem Angriff auf das Londoner Ausgehviertel Borough Market und die London-Bridge. Ein Mann kam bei einem Angriff auf Moscheebesucher Ende Juni in London ums Leben.

Die britische Regierung hatte die höchste Warnstufe zuletzt nach dem Anschlag in Manchester ausgerufen. Die Regelung macht es auch möglich, dass das Militär Schutzaufgaben der Polizei mit übernimmt.

Mit Informationen von Jochen Zierhut, ARD-Studio London

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 15. September 2017 um 21:45 Uhr.

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