Tag 3 der Katastrophe Japan-Liveticker vom 13. März 2011

Stand: 15.03.2011 17:44 Uhr

Erdbebenstärke auf 9,0 korrigiert

13.03.2011 07:08 Uhr:
Das japanische Erdbebens hatte laut Meteorologischem Amt eine Stärke von 9,0. Es hatte die Stärke zuvor mit 8,9 angegeben. Die US-Erdbebenwarte maß eine Stärke von 8,9. Sie änderte ihre Angaben bislang nicht.

200 Tote gefunden

13.03.2011 07:20 Uhr:
Die japanische Polizei hat nach eigenen Angaben in dem von dem Erdbeben und dem Tsunami betroffenen Küstenstreifen weitere 200 Tote gefunden. Die Behörden gehen offiziell von mehr als Tausend Toten aus, fast 10.000 Menschen gelten noch als vermisst.

400 Mal höhere Radioaktivitätswerte gemessen

13.03.2011 07:44 Uhr:
In der nordöstlichen japanischen Provinz Miyagi ist eine 400 Mal höhere Radioaktivität als normal gemessen worden. Das meldete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Betreibergesellschaft Tohoku. Die erhöhten Werte seien um das AKW Onagawa festgestellt worden, sagte ein Unternehmenssprecher. Man gehe aber davon aus, dass dies nicht von dem Reaktor stamme. Experten vermuten, dass der Wind Radioaktivität aus den AKW in der Provinz Fukushima herübergeweht habe.

Regierung: Weitere Explosion in Fukushima möglich

13.03.2011 08:01 Uhr:
Die japanische Regierung hält eine weitere Explosion in der Atomanlage Fukushima 1 für möglich. Es sei nicht auszuschließen, dass es "im Bereich des Reaktors 3" wegen einer möglichen Ansammlung von Wasserstoff eine Explosion ereignen könnte. Dies werde aber "kein Problem" für den Reaktor sein.

Vielleicht zweite Kernschmelze in Fukushima I

13.03.2011 08:16 Uhr:
Im Reaktor 3 des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima I ist es nach Angaben eines Regierungssprechers möglicherweise zu einer "geringen Kernschmelze" gekommen. Wie bereits zuvor am Reaktor Nummer 1 sei die Kühlfunktion ausgefallen. Dadurch sei das Kühlwasser zurückgegangen.

Provinz Miyagi: 10.000 Todesopfer befürchtet

13.03.2011 08:34 Uhr:
In der japanischen Katastrophenregion Miyagi hat es durch das Erdbeben und den Tsunami möglicherweise 10.000 Tote gegeben. Das berichtete der japanische Fernsehsender NHK unter Berufung auf die örtliche Polizei.

THW auf dem Weg ins Katastrophengebiet

13.03.2011 10:01 Uhr:
Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) sind vom Flughafen Tokio aus ins Katastrophengebiet aufgebrochen. Dort werden sie nach Verschütteten suchen, sagte Einsatzleiter Klaus Buchmüller in der ARD.

BBC: Immer noch Feuer in Sendai

13.03.2011 10:09 Uhr:
Der BBC-Reporter Nick Ravenscroft ist in das besonders stark betroffene Sendai gefahren. Er berichtet von noch immer lodernden Feuern in der Stadt. In anderen Teilen Sendais würden die Bewohner bereits mit den Aufräumarbeiten beginnen.

Australien fordert Aufklärung über Akw-Situation

13.03.2011 10:17 Uhr:
Die australische Regierung hat von Japan volle Aufklärung über eine mögliche atomare Bedrohung verlangt. "Wir und alle anderen Länder brauchen dringend weitere Informationen über den genauen Status dieser Reaktoren", sagte der australische Außenminister Kevin Rudd im Rundfunk ABC. Er habe darüber auch bereits mit seinem japanischen Kollegen Takeaki Matsumoto telefoniert.

Bank of Japan will Geldfluss sicherstellen

13.03.2011 10:28 Uhr:
Die Bank of Japan hat angekündigt, den regionalen Banken 55 Billionen Yen (rund 440 Millionen Euro) zur Verfügung zu stellen. Damit solle die Liquidität der Finanzinstitute in der Erdbebenregion gesichert werden.

NHK: Tsunami-Warnungen aufgehoben

13.03.2011 10:37 Uhr:
Nach Informationen des japanischen Fernsehsenders NHK sind alle Tsunami-Warnungen für das Land aufgehoben worden. Es sei dennoch Vorsicht bei Nachbeben geboten, die möglichweise neue Flutwellen auslösen könnten. Der Sender beruft sich auf nicht näher spezifizierte Behörden.

Japans Regierung warnt vor Stromknappheit

13.03.2011 11:01 Uhr:
Der japanische Industrieminister Kaieda hat alle Unternehmen aufgefordert, ihren Stromverbrauch auf das "strikte Minimum" zu reduzieren. Einzelne Regionen sollen im Rotationsprinzip stundenweise vom Netz genommen werden, kündigte der Energieversorger Tepco an. Durch das Erdbeben sind rund ein Fünftel der Atomreaktoren abgeschaltet worden.

60-Jähriger trieb zwei Tage auf dem Meer - gerettet

13.03.2011 11:30 Uhr:
Nach zwei Tagen auf offener See ist ein 60-jähriger Japaner von einem auf dem Wasser treibenden Dach gerettet worden. Er wurde von Rettungskräften per Helikopter in eine Klinik geflogen. Der Bewohner der Stadt Minamisoma war vor der Tsunami in sein Haus geflohen und hatte sich dann an das Dach klammern können.

Angehörigensuche über Rotes Kreuz möglich

13.03.2011 11:44 Uhr:
Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes hat eine Internetseite eingerichtet, auf der Angehörige gesucht werden können. Auf der Seite können sich auch Menschen eintragen, die sich in der Katastrophenregion aufhalten und ihre Familien und Freunde kontaktieren wollen. Klicken Sie dazu auf den folgenden Link des IKRK: [mehr]

Kan: Schwerste Krise seit dem 2. Weltkrieg

13.03.2011 12:02 Uhr:
Der japanische Premierminister Kan hat die Erdbebenkatastrophe als die schwerste Krise seit dem 2. Weltkrieg bezeichnet. Er rief die Bevölkerung zur Einheit auf. Die Menschen sollten mit Familie, Nachbarn und den Bewohnern ihrer Ortschaften zusammenarbeiten, um die Krise zu bewältigen. Er sei überzeugt, dass diese Krise überwunden werden könne.

Regierung nimmt Stellung zu Akw Fukushima

13.03.2011 12:06 Uhr:
Laut Regierungssprecher Edano steigt der Kühlwasserpegel im Reaktorblock 1 im Atomkraftwerk Fukushima I wieder an. Es werde weiterhin Seewasser in den Block eingeleitet. In Block 3 steige derweil der Druck weiter. Es werde über Gegenmaßnahmen nachgedacht, so Edano.

Industrieminister: Großer Strommangel

13.03.2011 12:19 Uhr:
Im Gebiet des japanischen Energieversorgers Tepco gibt es nach Angaben von Industrieminister Kaieda einen Strommangel von 10 Millionen Kilowatt am Tag. Tepco habe ihm mitgeteilt, dass täglich nur 31 Millionen statt der benötigten 41 Millionen Kilowatt zur Verfügung stünden. Kaieda rief die Bevölkerung zum Stromsparen auf.

Japans Polizei spricht von mehr als 1000 Toten

13.03.2011 12:24 Uhr:
Die japanische Polizei hat die offizielle Opferzahl des Erdbebens und der Tsunami auf mehr als 1000 Menschen nach oben korrigiert.

DAPD: Druckabbau in Fukushima II geplant

13.03.2011 12:44 Uhr:
Nach einem Anstieg des Drucks in mehreren Reaktorblöcken des Atomkraftwerks Fukuushima II wird dort über eine Öffnung der Sicherheitsventile nachgedacht. Dies berichtet die Agentur DAPD unter Berufung auf die japanische Atomaufsicht NISA. Grund für die Störung seien Probleme im Kühlsystem. Durch eine Öffnung der Sicherheitsventile würden radioaktiven Gase in die Umwelt entweichen.

Botschaft: Franzosen sollen Region Tokio verlassen

13.03.2011 12:56 Uhr:
Die französische Botschaft in Japan hat alle Franzosen dazu aufgerufen, die Region Tokio zu verlassen. Als Begründung werden die Gefahr vor Nachbeben und die unklare Situation in den Atomkraftwerken nahe Fukushima genannt. Außerdem werde von Reisen nach Japan abgeraten.

GRS: Weitere Explosion in Fukushima möglich

13.03.2011 13:08 Uhr:
Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) rechnet mit einer Explosion in Reaktoblock 3 des AKW Fukushima 1, sollte dieser nicht vollständig mit Kühlwasser gefüllt werden können. Dies sagte der technisch-wissenschaftliche Geschäftführer der Organisation, Frank-Peter Weiß, im ARD-Mittagsmagazin.

Geoforschungszentrum verzeichnet Nachbeben

13.03.2011 13:35 Uhr:
In der Region vor der japanischen Hauptinsel Honshu kommmt die Erde nicht zur Ruhe. Das Geoforschungszentrum Potsdam verzeichnete in den vergangenen sechs Stunden vier Beben mit einer Stärke von mehr als 5,5. [gfz-potsdam.de] [mehr]

Noch nicht alle Deutsche in Krisenregion kontaktiert

13.03.2011 13:42 Uhr:
Die Bundesregierung habe noch nicht zu allen in dem betroffenen Gebiet lebenden 100 Deutschen Kontakt aufnehmen können, sagte Außenminister Guido Westerwelle. Bisher gebe es aber keine konkreten Hinweise, dass Deutsche zu Schaden gekommen sind.

Jiji: Meerwasserkühlung für Reaktorblock 2

13.03.2011 13:50 Uhr:
Die Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima I bereiten nun offenbar auch die Kühlung des Reaktorblocks II mit Meerwasser vor. Das berichtet die Agentur Jiji. Der beschädigte Reaktorblock I wird bereits seit gestern mit Meerwasser gekühlt.

Benedikt XVI. würdigt Mut der Japaner

13.03.2011 13:57 Uhr:
Papst Benedikt XVI. hat den Menschen in Japan sein Mitgefühl ausgesprochen. Er wolle den Menschen, die den Folgen der Katastrophen "mit Würde und Mut" begegneten, erneut seine "spirituelle Nähe" bezeugen, sagte der Papst beim Angelusgebet im Vatikan. Er bete für die Opfer und ihre Familien.

Sprecher: Keine Kernschmelze in Reaktorblock 3

13.03.2011 14:02 Uhr:
Der japanische Regierungssprecher Edano hat nach Angaben von dpa seine eigenen Aussagen über eine mögliche Kernschmelze im AKW Fukushima I zurückgenommen. Es habe im Reaktorblock 3 keine Kernschmelze stattgefunden. Zuvor hatte Edano nicht ausgeschlossen, dass es dort eine "geringe Kernschmelze" gegeben habe. (siehe Tickermeldung von 08:16 Uhr)

US-Reisewarnung für Japan

13.03.2011 14:11 Uhr:
Auch das US-Außenministerium hat eine Reisewarnung für Japan herausgegeben. Mitarbeiter von US-Behörden sollten alle nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Japan verschieben, hieß es in der Mitteilung. US-Bürger seien aufgefordert, auf Urlaubsreisen vorerst zu verzichten. [Informationen des State Department] [mehr]

DWD: Wind treibt Radioaktivität aufs Meer

13.03.2011 14:29 Uhr:
Nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zieht der Wind weiterhin aufs offene Meer hinaus und treibt die radioaktiv verseuchte Luft weg von der japanischen Hauptinsel Honshu. "Es gibt allerdings ein Problem in Form von aufziehenden Tiefdruckgebieten", warnt Meteorologe Christoph Hartmann. [dwd.de] [mehr]

Bayern will Atom-Sicherheit grundsätzlich überprüfen

13.03.2011 14:36 Uhr:
Nach dem Atomunfall in Japan will Bayern die Sicherheit der Kernkraftwerke grundsätzlich überprüfen. Es gehe darum, "Sicherheit nicht nur zu optimieren, sondern zu maximieren", sagte Landesumweltminister Markus Söder in München.

Greenpeace kritisiert AKW-Informationspolitik in Japan

13.03.2011 14:41 Uhr:
Greenpeace hat der japanischen Regierung vorgeworfen, entscheidende Informationen zu dem Atomunfall in Fukushima I zu verschweigen und dadurch die Menschen massiv zu gefährden. Die Informationspolitik der japanischen Regierung und der Betreibergesellschaft Tepco seien "unverantwortlich", sagte Christoph von Lieven, Energie-Experte bei der Umweltschutzorganisation, der dpa. Er kritisierte, dass es keine unabhängigen Messungen der ausgetretenen Radioaktivität gebe.

IAEA: Nuklearer Notstand für weiteres AKW erklärt

13.03.2011 15:02 Uhr:
In Japan haben die Behörden den nuklearen Notstand in einem weiteren Atomkraftwerk ausgerufen. Für das Kraftwerk Onagawa sei wegen überhöhter Werte von Radioaktivität die niedrigste Notstandsstufe erklärt worden, teilte die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien mit.

ARD-Brennpunkt ab 20:15 Uhr

13.03.2011 15:09 Uhr:
Zur Situation in den japanischen Atomkraftwerken und der Lage im Katastrophengebiet sendet das Erste heute Abend einen circa 20-minütigen Brennpunkt. Beginn um 20:15 nach der Tagesschau. Den ARD-Brennpunkt können sie auch im Livestream sehen.

UN: Fast 600.000 Menschen in Sicherheit gebracht

13.03.2011 15:48 Uhr:
Aus der japanischen Katastrophenregion sind nach UN-Angaben fast 600.000 Menschen evakuiert worden. Etwa 380.000 Japaner wurden aus den von dem Erdbeben und den Tsunami-Wellen betroffenen Gebieten in rund 2000 Notunterkünften untergebracht worden, gab das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) in Genf mit. Hinzu kämen etwa 210.000 Menschen aus der Umgebung des Atomkraftwerks Fukushima I.

Betreiber: Keine Kühlprobleme im AKW Onagawa

13.03.2011 16:03 Uhr:
Im Atomkraftwerk Onagawa soll es keine Probleme mit dem Kühlsystem geben. Das gab die Betreibergesellschaft Tohoku Electric Power bekannt. Die erhöhte Strahlung in der Umgebung des Reaktors sei auf ein Strahlungsleck im AKW Fukushima zurückzuführen. In Onagawa war am Freitag ein Brand auf dem Reaktorgelände ausgebrochen. Dieses konnte schnell gelöscht werden.

Mainichi Shimbun: Mehr als 1500 Tote

13.03.2011 16:12 Uhr:
Die japanische Zeitung "Mainichi Shinbum" berichtet von mehr als 1500 Toten durch das Erdbeben und den darauf folgenden Tsunami am Freitag. Besonders schwer sei die Präfektur Miyagi betroffen gewesen.

Stresstest für AKW in Europa gefordert

13.03.2011 16:16 Uhr:
Der österreichische Umweltminister Nikolaus Berlakovich hat für Stresstests für die Atomkraftwerke in Europa ausgesprochen. Er werde das Thema beim Treffen der EU-Umweltminister am Montag zur Sprache bringen, kündigte er in ORF 2 an.

NISA: Notsystem in Reaktorblock 3 funktioniert

13.03.2011 17:16 Uhr:
Der Reaktorblock 2 des AKW Fukushima I wird mittels eines Notsystems und nicht mit Meerwasser gekühlt, teilte die japanische Atomaufsichtsbehörde NISA der Nachrichtenagentur dapd mit. Es werde Süßwasser über das normale Kernnotkühlsystem (Reactor Core Isolation Cooling) eingespeist. In die Blöcke 1 und 3 werde demnach weiterhin Meerwasser zur Kühlung eingeleitet. Im AKW Fukushima II seien bei drei Reaktoren die Vorbereitungen zum Ablassen radioaktiven Dampfes zum Druckabbau abgeschlossen, sagte eine Mitarbeiterin der Behörde weiter.

Kyodo: Kühlpumpe in weiterem AKW defekt

13.03.2011 17:24 Uhr:
Auch im Atomkraftwerk Tokai gibt es offenbar Probleme mit der Reaktorkühlung. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Feuerwehr berichtet, ist eine Pumpe im Kühlsystem des Reaktoblocks II ausgefallen. Über mögliche Folgen ist noch nichts bekannt.

AKW-Betreiber dementiert Kühlungsprobleme

13.03.2011 18:00 Uhr:
Der Betreiber des Atomkraftwerks Tokai hat Berichten über technische Probleme mit dem Kühlsystem dementiert. Zwar seien zwei Dieselgeneratoren, die Kühlpumpen antreiben, ausgefallen. Der dritte Generator laufe aber störungsfrei. Damit sei die Kühlung des Reaktorblocks 2 ausreichende gesichert.

Röttgen: Müssen über schärfere AKW-Sicherheit reden

13.03.2011 18:45 Uhr:
Die Sicherheitsmaßnahmen für deutsche AKW müssten angesichts der Störfälle in Japan neu geprüft werden. Das sagte Umweltminister Röttgen im Bericht aus Berlin.

Deutsche Kerntechniker in Fukushima wohlauf

13.03.2011 19:01 Uhr:
Zehn deutsche Kerntechniker, die sich während des Erdbebens im AKW Fukushima aufgehalten hatten, sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes wohlauf. Die Fachleute sollen noch am Abend nach Deutschland ausreisen.

Bislang 1597 Todesopfer identifiziert

13.03.2011 20:22 Uhr:
Die Zahl der Erdbebenopfer steigt weiter. Die japanischen Behörden identifizierten bislang 1597 Opfer. 1481 gelten offiziell noch als vermisst. Der Polizeichef der Präfektur Miyagi warnte vor weit höheren Opferzahlen, da man immer noch keinen Kontakt zu mehr als Zehntausend Einwohnern habe.

Kyodo: Mehr als 500.000 Menschen obdachlos

13.03.2011 20:55 Uhr:
In den japanischen Katastrophenregionen mussten bisher etwa 530.000 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Das meldet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Rund 450.000 waren durch das Beben und den Tsunami obdachlos geworden. Weitere 80.000 mussten ihre Unterkünfte verlassen, als die Behörden die Sicherheitszone um die havarierten Kernkraftwerke in Fukushima auf 20 Kilometer ausdehnten.

IAEA: Strahlung am AKW Onagawa wieder normal

13.03.2011 22:42 Uhr:
Die radioaktive Strahlung in der Umgebung des Kernkraftwerks Onagawa ist wieder auf normale Werte zurückgegangen. Das berichtet die Internationale Atomenergieorganisation IAEA unter Berufung auf japanische Behörden.

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