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Die Todesfälle und steigenden Zahlen bei den Erkrankungen machen die Schweinegrippe rund um den Globus zum Thema. tagesschau.de hat eine Auswahl an Internetseiten zusammengestellt, die sich mit der Grippe und ihrem Ausbruch beschäftigen. (Einige Seiten in englischer oder spanischer Sprache, zur Darstellung wird in einigen Fällen Flash benötigt)
Das Schweinegrippe-Virus verbreitet sich schnell: Zunächst wurden nur Fälle aus Mexiko gemeldet, wenig später die ersten Erkrankungen aus den USA. Inzwischen häufen sich Fälle in allen Teilen der Welt - das Virus ist in Europa angekommen.
Seit Ausbruch der Krankheit wird oft der Vergleich zur Vogelgrippe gezogen - hier befürchteten die Wissenschaftler eine Übertragung des Virus vom Tier zum Menschen. Insofern hinkt der Vergleich, denn das A/H1N1-Virus - die Schweinegrippe - überträgt sich anders als der Vogelgrippen-Erreger H5N1 bereits von Mensch zu Mensch.
[Bildunterschrift: Das Schweinegrippen-Virus A/H1N1 ]
Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte seit Ausbruch der Krankheit vor einer Pandemie, die inzwischen mit der höchsten Stufe 6 ausgerufen wurde. Notmaßnahmen, die relativ schnell ergriffen wurden, werden weltweit von der WHO koordiniert. Die Organisation veröffentlicht regelmäßig die aktuellsten Informationen zum Stand im Kampf gegen die Grippe und hat Vorschläge für eine globale Reaktion auf Pandemien erarbeitet.
Der Notfallplan für Deutschland stammt vom Robert-Koch-Institut - ein Plan, der ständig aktualisiert und angepasst wird. Das Institut schlägt dort Maßnahmen vor und gibt Handlungsempfehlungen für die Umsetzung. Nach Auffassung des Bundesgesundheitsministeriums muss in Deutschland mit weiteren Krankheitsfällen gerechnet werden. Alle getroffenen Maßnahmen gegen die Ausweitung der Grippe würden konsequent fortgesetzt. Auftreten und Verbreitung jeder Variante der Influenza würden zudem überwacht.
Vermutlich entsteht das AH151-Virus in Schweinen - auch wenn einige Experten die Ansicht vertreten, beim jetzigen Ausbruch gebe es keine direkte Verbindung zum Schwein, sondern eine ausschließliche Übertragung von Mensch zu Mensch. Von einer Übertragung des Menschen auf Tiere wurde aus Kanada berichtet, wo ein Mann eine Schweineherde infiziert haben soll. Grundsätzlich gelten Schweine als "mixing vessels" - als Überträger, in dem sich Grippeviren, die auf verschiedene Wirte spezialisiert sind, gleich gut vermehren und auch mischen können.
[Bildunterschrift: Labore arbeiten fieberhaft an einem wirksamen Impfstoff. ]
So geschah es zum Beispiel 1918 bei der Spanischen Grippe. Damals starben zwischen 50 und 100 Millionen Menschen. Ähnliche Szenarien schließen die meisten Experten heute zwar aus - nicht zuletzt, weil heute antivirale Medikamente die Vermehrung der Erreger verhindern können.
Das Virus ist dennoch gefährlich. Das Risiko, an einer Virenkrankheit zu erkranken, kann allerdings bereits signifikant verringert werden, beachtet man die alltägliche Hygiene. Taucht ein neuer Virustyp auf - wie es bei A/H151 der Fall ist - setzt die Wissenschaft vor allen Dingen auf die Entwicklung eines Impfstoffs. Das allerdings kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Eine Gefahr besteht, aber einen Grund zur Panik gibt es bislang nicht - darin sind sich die meisten Experten einig. Einige von ihnen debattieren auch online - zum Beispiel bei der New York Times. Bei der BBC berichten Menschen in den betroffenen Gebieten - vor allem aus Mexiko - über die lokalen Maßnahmen und den Alltag mit der Angst vor einer Infektion.
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