Maßnahme gegen Fettleibigkeit New York verbietet XXL-Getränkebecher

Stand: 14.09.2012 11:41 Uhr

Als erste Stadt in den Vereinigten Staaten hat New York große Becher für gesüßte Getränke verboten. Wie der Gesundheitsrat der Stadt beschloss, dürfen vom März 2013 an Cola, Limonade und auch Kaffee nicht mehr in Bechern verkauft werden, die mehr als 16 Unzen oder 473 Milliliter fassen können.

Limonade New York Mc Donalds
galerie

New York hat den süßen Getränken den Kampf angesagt.

Das Verkaufsverbot soll sich auf Imbisse, Restaurants und öffentliche Orte wie Kinos und Stadien erstrecken.

Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte hingegen dürfen auch weiterhin Softdrinks in großen Flaschen verkaufen. Getränke mit Süßstoff anstatt Zucker und Säfte sollen ebenfalls von der Regelung ausgenommen sein.

"Das ist bestimmt nicht der letzte Schritt"

"Ich glaube, dass ist der größte Einzelschritt, den je eine Stadt im Kampf gegen Fettleibigkeit gemacht hat", sagte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, auf dessen Initiative das Verbot zurückgeht. "Aber es ist ganz bestimmt nicht der letzte Schritt, den viele Städte machen werden, und wir glauben, dass das viele Leben retten wird", fügte er hinzu.

Die von dem Verbot betroffenen Firmen kündigten Widerstand an und könnten das Gesetz vor Gericht anfechten. Bloomberg hatte sich allerdings 2003 bereits mit einem rigiden Rauchverbot in Bars und Restaurants durchsetzen können. Das Verbot wurde vergangenes Jahr auf die Parks und Strände der Stadt ausgedehnt.

In den USA gelten zwei Drittel der Erwachsenen und fast ein Drittel der Kinder als übergewichtig oder fettleibig.

Darstellung: