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Die in einer Residenz des langjährigen libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi entdeckten Waffen aus Deutschland sollen aus einer Lieferung von Hersteller Heckler&Koch nach Ägypten stammen. Für diese Lieferung habe die Bundesregierung im Jahr 2003 eine Exportgenehmigung erteilt, berichtet die "Bild am Sonntag".
Eine Sprecherin von Heckler&Koch sagte der Zeitung, die Lieferung sei legal erfolgt. Wie die Waffen von Ägypten weiter nach Libyen gelangen konnten, bleibe unklar. Die Firma hatte bereits Ende August Strafanzeige gegen Unbekannt erstellt, nachdem bekannt geworden war, dass die deutschen Waffen von den Kämpfern der neuen Führung in Libyen entdeckt worden waren. Unter anderem hatte das ARD-Magazin "Kontraste" über den Fall berichtet.
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