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Neun Tote bei Unglück in französischen Alpen

Drei Deutsche unter Lawinenopfern am Montblanc

Bei einem Lawinenunglück am Montblanc-Massiv sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Präfektur von Chamonix sind drei Deutsche unter den Opfern, zudem starben Bergsteiger aus der Schweiz und Spanien. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Tod der drei Deutschen. Vier Alpinisten werden noch vermisst, sagte die Sprecherin der Präfektur, Helene Foroau.

Schneemassen am Montblanc reißen neun Bergsteiger in den Tod
tagesschau 20:00 Uhr, 12.07.2012, Ellis Fröder, ARD Paris

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Neun Menschen überlebten mit Verletzungen. Einer von ihnen habe gegen 5:30 Uhr am Morgen die Rettungskräfte informieren können. Sofort sei ein Großeinsatz eingeleitet worden.

Ursache für Lawinenabgang unklar

Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge am Mont Maudit, einem mehr als 4400 Meter hohen Berg der Montblanc-Gruppe. Er liegt für Bergsteiger auf dem Weg zum Montblanc, der mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen ist.

Lawinenunglück im Montblanc-Massiv
A. C. Heckmann, SR Paris
12.07.2012 13:55 Uhr

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Die Lawine erfasste in etwa 4000 Meter Höhe mindestens zwei Seilschaften mit professionellen Bergführern sowie einzelne Bergsteiger. Die Ursache für den Abgang der Lawine ist noch unklar. Kein Wetterdienst habe vor erhöhter Lawinengefahr gewarnt, zitierte die Nachrichtenagentur AFP den Bürgermeister von Chamonix.

Eines der schlimmsten Unglücke der letzten Jahre

Rettung am Montblanc
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Ein Opfer der Lawinenkatastrophe wurde nach Chamonix gebracht.

Am Montblanc-Massiv kommt es immer wieder zu tödlichen Unglücken. Nach Angaben der Behörden war das Unglück das schlimmste seit Jahren. Im August 2008 waren ebenfalls im Montblanc-Massiv acht Bergsteiger durch eine Lawine getötet worden - vier Deutsche, drei Schweizer und ihr österreichischer Bergführer.

Erst am Dienstag vergangener Woche waren in der Schweiz fünf deutsche Hobby-Bergsteiger tödlich verunglückt. Sie waren beim Abstieg vom Gipfel des 4010 Meter hohen Lagginhorn mehrere hundert Meter tief abgestürzt. Als Unglücksursache vermutete ein Bergführer eine unter Neuschnee verborgene Eisschicht.

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