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Lagginhorn im Kanton Wallis
Fünf Bergsteiger in der Schweiz tödlich verunglückt
Fünf ausländische Bergsteiger sind im Schweizer Kanton Wallis in den Tod gestürzt. Das Unglück ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 13 Uhr am Lagginhorn. Die Alpinisten hatten den Gipfel des rund 4000 Meter hohen Bergs erfolgreich erklommen, auf dem Rückweg stürzten sie jedoch mehrere hundert Meter in die Tiefe.
Ein sechstes Mitglied der Gruppe war beim Aufstieg wegen Unwohlseins rund 100 Meter unterhalb des Gipfels zurückgeblieben. Nach dem Unglück alarmierte der zurückgebliebene Bergsteiger sofort Retter. Diese konnten jedoch nur noch den Tod der fünf Alpinisten feststellen.
Wie es zu diesem Unfall kam, ist noch unklar. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet. Ein Polizeisprecher erklärte, mit Angaben zur Nationalität der Opfer sei frühestens morgen zu rechnen.
Der Lagginhorngipfel liegt rund zehn Kilometer von der italienischen Grenze entfernt. Er gilt unter Alpinisten als einer der weniger schwierigen Berge über 4000 Meter Höhe, durch Schnee kann der Aufstieg allerdings tückisch werden.
Stand: 03.07.2012 20:50 Uhr
