Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
[Bildunterschrift: Spektakulärer Waffenfund der Bundeswehr in Afghanistan ]
Die Bundeswehr hat offenbar in Afghanistan ein riesiges Waffenversteck entdeckt und die Waffen anschließend vernichtet. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". In dem Depot in der Provinz Jowzjan, rund 120 Kilometer westlich vom Bundeswehr-Feldlager Masar-i-Scharif hätten 1100 Mörsergranaten, Treibladungen und Zündmittel gelagert, schreibt das Magazin unter Berufung auf Offiziere. 400 Granaten seien bei der Aktion Mitte Juli am Fundort gesprengt worden. Beteiligt war demnach auch die Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK).
Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr bestätigte nur, dass ein Waffenlager ausgehoben wurde. Daran seien afghanische Kräfte beteiligt gewesen. Auch das Verteidigungsministerium lehnte eine konkrete Stellungnahme ab.
Masar-i-Scharif ist das größte Bundeswehr-Feldlager außerhalb Deutschlands. Dort sind etwa 2500 Soldaten im Einsatz.
Unterdessen kamen bei einer Explosion im Süden Afghanistans mindestens zehn Menschen ums Leben. Nach Angaben des Polizeichefs der Provinz Kandahar, Matiullah Chan, fuhr der Bus einer Hochzeitsgesellschaft nahe der Ortschaft Spin Boldak auf eine Mine. Bei dem Vorfall starb demnach das Brautpaar. Sechs weitere Zivilisten seien verwundet worden. Auch Frauen und Kinder seien unter den Opfern. Chan machte Kämpfer der radikalislamischen Taliban für die Explosion verantwortlich.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW