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[Bildunterschrift: Dirk Niebel, der Bundesminister für Entwicklung, ist skeptisch. ]
Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel sieht die Erfolgsaussichten des Weltklimagipfels im Dezember in Kopenhagen skeptisch. "Die Bundesregierung will den Erfolg. Aber es verstärken sich die Zweifel, ob das zeitlich noch möglich ist", sagte Niebel dem "Hamburger Abendblatt". "Auch ein politischer Beschluss über Eckpunkte eines Nachfolgeabkommens zu Kyoto wäre schon ein Erfolg." Ob Bundeskanzlerin Angela Merkel im Dezember zum Gipfel nach Kopenhagen reisen wird, ist offen.
In Kopenhagen soll über ein neues weltweites Klimaschutzabkommen gesprochen werden. Das bislang gültige Abkommen von Kyoto läuft 2012 aus. Doch auf der letzten Vorbereitungskonferenz des Gipfels zeichnete sich kein Durchbruch ab. Auf dem Treffen in Barcelona warfen vor allem Vertreter von Entwicklungsländern den Industrienationen vor, sie wollten Entscheidungen verzögern. Strittig sind vor allem Kürzungen des Ausstoßes von Treibhausgas nach 2020 sowie Hilfen für Entwicklungsländer, um sich auf den Klimawandel einzustellen und ihre Kohlendioxid-Emissionen zu dämpfen.
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