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Bei einem Schiffsunglück in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 80 Menschen ertrunken. Wie ein Regierungssprecher mitteilte, rammte das Schiff mit rund 200 Passagieren an Bord einen Felsen und kenterte daraufhin. Nach Dutzenden Vermissten werde noch gesucht. Die Behörden der Provinz Bandundu, in der sich das Unglück ereignete, sprachen sogar von mindestens 138 Toten.
Das schwer überladene Boot kenterte bereits am Mittwoch auf dem Fluss Kasai, einem Nebenarm des Kongo-Flusses im Westen des Landes, teilte ein Behördensprecher mit. Zum Zeitpunkt des Unfalls hätten schlechtes Wetter und schwierige Wasserverhältnisse geherrscht. Hinzu komme, dass viele Menschen nicht schwimmen konnten, sagte ein Polizeisprecher. Das Schiff kam nach Behördenangaben aus dem Ort Mushie, etwa 30 Kilometer von der Provinzhauptstadt Bandundu entfernt, und hatte sowohl Passagiere als auch Waren an Bord.
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Auf den Flüssen der Demokratischen Republik Kongo kommt es immer wieder zu schweren Schiffsunglücken. Die Boote sind oft überladen und die Wasserwege nur unzureichend ausgebaut. Zudem sind nur die wenigsten Schiffe mit Rettungswesten, Schlauchbooten oder Signallichtern ausgestattet. Durch den jahrzehntelangen Bürgerkrieg liegt die Verkehrsinfrastruktur des Landes am Boden. Flugzeug und Schiff sind für viele Kongolesen oftmals das beste Verkehrsmittel. Der zentralafrikanische Staat wird von zahlreichen Wasserläufen durchschnitten, darunter auch der mehr als 4000 Kilometer lange Kongo-Fluss.
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