Die Klimakonferenz 2015 in Paris

Klimakonferenz trotz Terror "Botschaft der Unterstützung"

Stand: 16.11.2015 11:47 Uhr

Egal ob französische Regierung oder die geladenen Staats- und Regierungschefs: Niemand will vor dem Terror einknicken. Die UN-Klimakonferenz in Paris soll stattfinden - trotz der Gewalt. Das Ziel: eine "Botschaft der Unterstützung" zu überbringen.

120 Staats- und Regierungschefs, Vertreter aus 75 weiteren Ländern, sie alle wollen am 30. November nach Paris kommen - trotz des Terrors. Die UN-Klimakonferenz findet statt, so Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls. "Alle Staats- und Regierungschefs des Planeten werden hier sein und eine Botschaft der Unterstützung und der Solidarität aus der ganzen Welt überbringen," so Frankreichs Kabinettschef.

Frankreichs Premierminister Manuel Valls | Bildquelle: dpa
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Frankreichs Premierminister Manuel Valls

Valls betonte, kein einziger Staatschef habe eine Vertagung des Gipfels verlangt. Eine Absage wäre "kein gutes Signal". Allerdings soll der Gipfel auf die rein politischen Gespräche reduziert werden. Zahlreiche Konzerte und eher festliche Veranstaltungen sollen nicht stattfinden.

Die UN-Klimakonferenz ist das größte diplomatische Ereignis in Frankreich seit der Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948. Geplant ist, dass in Paris ein Klimaabkommen verabschiedet wird. Darin sollen die Klimaziele für die Zeit ab 2020 festgelegt werden.

G20 zu Zwei Grad Ziel

Ein wichtiger Punkt eines neuen Klimaabkommens ist es, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Auf dieses Ziel legten sich auch die 20 führenden Industrie - und Schwellenländer, die G20, bei ihrem Gipfel im türkischen Antalya fest. Nach der Arbeitssitzung zum Klimathema sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, es habe "hoffnungsvoll stimmende Beiträge" der G20 gegeben, es sei aber "noch Arbeit" nötig.

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