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Tsunami Warnung USA Kanada

Erdbeben vor Kanadas Westküste

Erste Tsunami-Wellen erreichen Hawaii

Nach dem stärksten Erdbeben in Kanada seit mehr als 60 Jahren ist eine erste Tsunami-Welle auf der Insel Hawaii aufgeschlagen. Sie war etwa 30 Zentimeter kleiner als erwartet. Eine 67 Zentimeter hohe Welle erreichte nach Angaben des Sprechers des Pazifik-Tsunami-Warnzentrums, Victor Sardina, die US-Küsten in Nord-Kalifornien und Süd-Oregon.

Eine knapp 69 Zentimeter hohe Tsunami-Welle sei vor Langara Island im Nordosten der Queen Charlotte Islands gesichtet worden, sagte Dennis Sinnott vom Kanadischen Institut für Meereskunde. Auf den Inseln leben rund 5000 Menschen, darunter viele Ureinwohner der Volksgruppe der Haida.

Berichte über Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. "Wir gehen davon aus, dass weitere Wellen folgen, und das kann sich über Stunden ziehen", sagte Victor Sardina vom Warnzentrum. Gewöhnlich sei die erste Welle nicht die höchste.

Erste kleine Tsunami-Welle erreicht Küste von Hawaii
tagesschau 10:00 Uhr, 28.10.2012

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Über zwei Stunden lang hatten die Sirenen die Bewohner auf den Inseln alarmiert. Zehntausende Menschen in küstennahen Gebieten hatten sich in höhergelegene Gebiete vor dem drohenden Tsunami in Sicherheit gebracht. Rund 80.000 Menschen sind von der Evakuierungszone der Insel Oahu betroffen. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum warnte vor einer Welle von ein bis zwei Metern.

In der Hauptstadt Honolulu gab es ein Verkehrschaos. Bürgermeister Peter Carlisle rief im US-Sender CNN alle Bürger der Inselkette auf, ihre Autos zu verlassen. "Wenn möglich, suchen Sie sich ein Gebäude und steigen in die höheren Stockwerke", appellierte Carlisle.

Tsunami-Wellen im Pazifik niedriger als befürchtet
W. Stuflesser, ARD Los Angeles
28.10.2012 11:41 Uhr

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Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik erklärte, die durch das Beben ausgelösten Flutwellen könnten schwere Schäden entlang der Küste aller Inseln im Bundesstaat Hawaii verursachen. Maßnahmen zum "Schutz von Leben und Eigentum" seien daher dringend geboten.

Das Erdbeben erreichte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 7,7. Das Zentrum des Bebens habe auf der Inselgruppe Haida Gwaii etwa 200 Kilometer südwestlich von Prince Rupert in der kanadischen Provinz British Columbia in gut 17 Kilometern Tiefe gelegen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 28. Oktober 2012 um 10:00 Uhr.

Stand: 28.10.2012 11:43 Uhr

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