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[Bildunterschrift: Verhängt wegen der Dürre den Notstand: Kaliforniens Gouverneur Schwarzenegger. ]
Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat wegen einer anhaltenden Dürre-Periode den Notstand über den US-Bundesstaat verhängt. "Diese Krise ist genauso schwerwiegend wie ein Erdbeben oder heftige Waldbrände", warnte Schwarzenegger. Die Trinkwasservorräte hätten einen historischen Tiefpunkt erreicht. Der Gouverneur rief seine Mitbürger auf, ihren Wasserverbrauch um ein Fünftel zu senken. Sollten die Kalifornier den Sparaufrufen nicht nachkommen, will er Wasserrationierungen anordnen.
Als erstes soll die Wasserversorgung für die Landwirtschaft gedrosselt werden. Stark betroffen sind die Bauern im trockenen Inland, wo riesige Anbauflächen künstlich bewässert werden müssen. Schon jetzt liegen viele Felder brach. Durch die Notstandserklärung sollen Gelder und Hilfsmittel in die betroffenen Gebiete fließen.
Nach einem sehr trockenen Winterbeginn fiel in den vergangenen zwei Wochen zwar Regen und Schnee, allerdings sehen die Meteorologen nur eine 15-prozentige Wahrscheinlichkeit für normale Niederschlagswerte in diesem Jahr. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hatte es an der US-Westküste zu wenig geregnet. Die Monate März, April und Mai 2008 zählten zu den trockensten seit Beginn der staatlichen Messungen.
[Bildunterschrift: Ein Weingut in Kalifornien. Der Landwirtschaft drohen wegen der Dürre massive Umsatzeinbußen. ]
Schwarzenegger warnte, der Landwirtschaft des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaats drohten Umsatzeinbußen von mehr als zwei Milliarden Dollar. Das könnte die Wirtschaftslage Kaliforniens noch einmal zusätzlich verschärfen. Bereits jetzt bekommt der hoch verschuldete Bundesstaat die Wirtschaftskrise erheblich zu spüren. So stieg die Arbeitslosigkeit im Januar auf 10,1 Prozent, wie die Behörden mitteilten. Das war der höchste Stand seit einem Vierteljahrhundert.
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