Flammen steigen hinter Häusern in den Himmel auf.

Waldbrände in Kalifornien Brandstifter facht Feuer weiter an

Stand: 10.08.2018 05:13 Uhr

20.000 Bewohner mussten mittlerweile wegen der Waldbrände in Kalifornien ihre Häuser verlassen. Immer wieder kommt es zu neuen Feuern - nicht nur wegen der Hitze, auch durch Brandstiftung.

Von Jan Philipp Burgard, ARD-Studio Washington

Von einer "Explosion der Flammen" sprechen die Einsatzkräfte, vom größten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens. Allein das als "Mendocino-Komplex" bezeichnete Feuer erstreckt sich über mehr als 1200 Quadratkilometer - eine Fläche etwa so groß wie Los Angeles.

Trockenheit und Hitze begünstigen die Ausbreitung vieler weiterer Feuer. Zusätzlich verschlimmert wurde die Situation durch einen Brandstifter. Ein 51-jähriger Bauarbeiter hatte nach einem Nachbarschaftsstreit einen angrenzenden Wald angezündet und seine Tat vorher angekündigt.

Waldbrände in Kalifornien
tagesschau 15:00 Uhr, 10.08.2018, Jan Philipp Burgard, ARD Washington

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Brände nicht vor September unter Kontrolle

"Ich bin so wütend. Das Feuer hat mir alles genommen", sagt Melodi Schumate, die gemeinsam mit ihrem Mann im letzten Moment per Helikopter gerettet wurde. "Der Täter ist ein Monster", meint Todd Spitzer, der Bezirksaufseher von Orange County. "Wer tut so etwas bei geringer Feuchtigkeit und Höchsttemperaturen zu dieser Jahreszeit?"

In Kalifornien sind 14.000 Feuerwehrmänner aus ganz Amerika im Einsatz. Verstärkung wurde sogar aus Australien und Neuseeland eingeflogen. Zwar konnte die Feuerwehr inzwischen erste Erfolge erzielen. Doch die Einsatzkräfte gehen nicht davon aus, den größten Waldbrand Kaliforniens vor September unter Kontrolle zu bekommen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 10. August 2018 um 10:00 Uhr.

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