Rauch über einem östlichen Stadtviertel von Damaskus | Bildquelle: AFP

Kämpfe um Damaskus Neue Rebellen-Angriffe

Stand: 21.03.2017 10:48 Uhr

Explosionen und Gefechtslärm - im Nordosten der syrischen Hauptstadt Damaskus wird wieder gekämpft. Islamistische Rebellen hatten ihre neuen Angriffe am Wochenende begonnen. Unterstützt werden sie auch von Anhängern des Terrornetzwerks Al-Kaida.

Die Kämpfe zwischen islamistischen Rebellen und den Truppen der syrischen Regierung im Nordosten der Hauptstadt Damaskus sind neu aufgeflammt. Am frühen Morgen habe es eine starke Explosion gegeben, so die oppositionsnahe syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Vermutlich sei eine Autobombe explodiert. Die syrische Luftwaffe habe daraufhin Angriffe geflogen. Die Rebellen sprechen von Geländegewinnen. Die syrische Armee dagegen teilte mit, die Angreifer seien zurückgeschlagen worden.

Neue Runde der Friedensgespräche steht bevor

Die Rebellen hatten ihre erneuten Angriffe am Wochenende begonnen. Dabei werden sie auch von Anhängern der Organisation Tahrir al-Scham unterstützt. Sie steht dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahe. Die Gegner der Regierung kontrollieren ein Gebiet östlich von Damaskus, das jedoch seit 2013 blockiert wird. Zehntausende Menschen sind eingeschlossen.

Am Donnerstag soll in der Schweiz die nächste Runde der Syrien-Gespräche beginnen, vermittelt von der UN. Dabei soll nach einem Weg zu einer Lösung des Konflikts gesucht werden. Bisher blieben alle Bemühungen erfolglos.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 21. März 2017 um 11:00 und 12:00 Uhr in den Nachrichten.

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