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Nach Elefanten-Safari
König Juan Carlos ist abgesetzt - vom WWF
Der World Wildlife Fund for Nature (WWF) in Spanien hat König Juan Carlos wegen der umstrittenen Elefanten-Safari seines Amtes als Ehrenpräsident enthoben. Auch wenn diese Art von Elefanten-Jagd legal sei, hielten viele WWF-Mitglieder sie für "unvereinbar mit dem Ehrenvorsitz einer internationalen Organisation für den Schutz der Natur und der Umwelt", hieß es in der Erklärung. 94 Prozent der Mitglieder stimmten auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Madrid für die Absetzung von Juan Carlos. Er war seit 1968 Ehrenpräsident des spanischen WWF. Nun wird der Ehrenvorsitz generell abgeschafft.
Not-OP in Spanien - und jede Menge Kritik
Die Safari des Monarchen im April in Botswana war bekannt geworden, weil sich der 74-Jährige dabei die Hüfte gebrochen hatte und für eine Notoperation sofort nach Spanien geflogen werden musste. In Spanien und auch im Ausland gab es scharfe Kritik. Ihm wurde vor allem vorgehalten, dass er in einer Zeit der Krise mit einer Rekordarbeitslosigkeit seiner kostspieligen Leidenschaft nachgegangen sei. Viele WWF-Mitglieder hatten aus Protest ihren Austritt aus der Organisation erklärt.
Der König entschuldigte sich daraufhin und erklärte, er habe einen Fehler gemacht, der "nicht mehr vorkommen" werde.
Stand: 21.07.2012 18:36 Uhr
