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Selbstmordattentat im Jemen
Tote bei Anschlag auf Polizeischule in Sanaa
Bei einem Selbstmordanschlag auf die Polizei-Akademie in Jemens Hauptstadt Sanaa sind mehrere Menschen getötet worden. Über die genaue Zahl der Opfer machten die Behörden unterschiedliche Angaben. Laut Verteidigungsministerium riss der Attentäter zehn Polizeischüler mit in den Tod. Die Sicherheitskräfte sprechen von insgesamt acht Opfern. Erste Meldungen, wonach es 20 Tote gegeben haben soll, wurden inzwischen dementiert.
Der Anschlag wurde verübt, als die 4000 Schüler der Akademie ins Wochenende gingen. Die Sicherheitskräfte machten das Terrornetzwerk Al Kaida für den Anschlag verantwortlich.
Attentäter fuhr in Taxi vor
Nach Angaben von Augenzeugen fuhr der Attentäter mit einem Taxi vor und sprengte sich vor dem Südeingang des Gebäudes in die Luft. Das Fahrzeug wurde durch die Explosion vollständig zerstört, vor dem Eingang der Polizei-Akademie lagen Trümmer auf der Straße.
Anfang des Monats hatte das Verteidigungsministerium erklärt, die Behörden hätten vermutlich mehrere Selbstmordanschläge auf Regierungsgebäude in Sanaa vereitelt.
Ende Mai waren bei einem Anschlag auf die jemenitische Armee mehr als hundert Soldaten getötet worden. Zu dem Anschlag auf einem zentralen Platz in Sanaa hatte sich die Al-Kaida-nahe Rebellengruppe "Partisanen der Scharia" bekannt.
Stand: 11.07.2012 20:44 Uhr
