Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.

28.05.2012

ARD-Logo

Suche in tagesschau.de

Hauptnavigation
Multimedia
Inhalt
Ausland
Salehs Rücktrittsankündigung stößt international auf Erleichterung
Abkommen über Machtübergabe im Jemen unterzeichnet

Erleichterung nach Salehs Rücktrittsankündigung

Die Rücktrittsankündigung des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh ist international begrüßt worden. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete die Vereinbarung als "wichtigen Schritt für das jemenitische Volk auf dem Weg in eine bessere Zukunft". Die Jemeniten hätten viel Leid und Elend ertragen.

Er rufe nun alle Beteiligten auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen, sich aller Provokationen und jeder Gewalt zu enthalten und für einen Übergang zu sorgen, der den legitimen Forderungen der Menschen im Jemen genüge, ergänzte Ban.

Saleh Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Jemens Präsident Saleh unterzeichnet das Abkommen zur Machtübergabe. ]

"Allergrößte Hochachtung" für die Jemeniten

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sprach den Bürgern des Jemen ihre "allergrößte Hochachtung" für deren Kampf um demokratischen Wandel aus. US-Präsident Barack Obama erklärte, für das Volk des Landes sei dies ein wichtiger Schritt. Zudem forderte er alle Beteiligten auf, die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung des unterzeichneten Abkommens schnellstmöglich in Angriff zu nehmen.

Bundesaußenminister Westerwelle sprach von einem "überfälligen Schritt". Jetzt sei entscheidend, dass alle Seiten die Gewalt einstellten und trotz aller Schwierigkeiten und Differenzen konstruktiv an einem friedlichen Neubeginn arbeiteten. Nun biete sich eine Chance zur Lösung der politischen Krise im Jemen. Die Bundesregierung sei bereit, den komplizierten politischen Übergang zu unterstützen, wo immer das möglich und sinnvoll sei.

Linkliste:

Screenshot der Webseite "Waq al-Waq
Weitere Meldungen Der Aufstand im Jemen Informationsquellen im Internet [mehr]

Saleh hatte am Mittwoch in Saudi-Arabien schriftlich seinen Verzicht auf die Macht erklärt. Im Gegenzug werden ihm und seiner Familie Straffreiheit gewährt. Saleh ist mehr als 33 Jahre lang Präsident. Die Vereinbarung sieht ein Ende der blutigen Konfrontation und der Proteste im Jemen vor.

Saleh selbst flog derweil nach New York, um sich dort in medizinische Behandlung zu begeben. Er war erst Anfang September aus Saudi-Arabien zurückgekehrt, wo er mehrere Monate lang wegen schwerer Verletzungen behandelt worden war, die er im Juni bei seinem Angriff auf seinen Präsidentenpalast in Sanaa erlitten hatte.

Dossier:

Arabischer Frühling
Weitere Meldungen Arabischer Frühling - Arabischer Herbst Hintergründe zur tagesthemen-Reihe vom 23.11. bis zum 28.11. mit Stationen in Tunesien, Libyen, Marokko und Ägypten [mehr]
Stand: 24.11.2011 09:14 Uhr
 

© tagesschau.de

tagesschau.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW