Ruinen im Jemen | Bildquelle: dpa

Vereinte Nationen Griffiths wird Jemen-Sondergesandter

Stand: 16.02.2018 04:26 Uhr

Die Vereinten Nationen haben einen Nachfolger für den zurückgetreten Jemen-Sondergesandter Ahmed gefunden. Der UN-Sicherheitsrat stimmte der Berufung des Briten Griffiths zu.

Die Vereinten Nationen haben einen neuen Sondergesandten für den Jemen berufen. Der UN-Sicherheitsrat stimmte der Ernennung des britische Diplomaten Martin Griffiths zu. Dieser war von UN-Generalsekretär Antonio Guterres vorgeschlagen worden. Dieser hatte Griffiths' "umfassende Erfahrungen" in den Bereichen "Konfliktlösung, Verhandlung, Mediation und humanitäre Angelegenheiten" hervorgehoben.

Antonio Guterres | Bildquelle: dpa
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UN-Generalsekretär Guterres schlug Griffiths vor.

Griffiths ist Geschäftsführer des Europäischen Friedensinstituts (Epi) in Brüssel und hat das Zentrum für Humanitären Dialog (HDC) in Genf mit aufgebaut. Er arbeitete zudem im britischen diplomatischen Dienst und für internationale Organisationen wie das Kinderhilfswerk Unicef und die Nichtregierungsorganisation Save the Children.

Vorgänger Ahmed erreichte keine Fortschritte

Der Brite tritt die Nachfolge des Mauretaniers Ismail Ould Cheikh Ahmed an. Dieser hatte Ende Januar angekündigt hatte, den Posten aufzugeben. Er hatte in seinen zwei Jahren als Sondergesandter keine Fortschritte bei der Beendigung des Konflikts im Jemen erzielt.

Vereinte Nationen bezeichnen Jemen-Krieg als größte humanitäre Krise weltweit
tagesschau24 09:00 Uhr, 16.02.2018, Daniel Hechler, ARD Kairo; Oliver Ramme, Deutschlandradio

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Die Vereinten Nationen bezeichnen den Jemen-Krieg als größte humanitäre Krise weltweit. 8,4 Millionen Menschen sind dort vom Hunger bedroht, außerdem herrscht in dem Land eine Cholera-Epidemie. Seit dem Eintritt der von Saudi-Arabien angeführten Koalition in den Krieg im März 2015 wurden mehr als 9200 Menschen getötet und fast 53.000 verletzt. In dem Land Land kämpfen die Truppen des nach Saudi-Arabien geflohenen sunnitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi gegen die vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen. Eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition unterstützt Hadis Truppen.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 16. Februar 2018 um 06:00 Uhr.

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