Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.

23.02.2012

ARD-Logo

Suche in tagesschau.de

Hauptnavigation
Multimedia
  • VideoLivestream.EinsExtra Aktuell
    09:00 - 20:00 Uhr
  • VideoLivestream.tagesschau 09:00 Uhr
  • Videotagesschau24.
  • VideoLetzte Sendung.tagesschau 04:55 Uhr
Inhalt
Ausland
Japan: Zwei Überlebende aus Haustrümmern gerettet
Neun Tage nach Beben und Tsunami

Großmutter und Enkel aus Haustrümmern gerettet

Die beiden Geretteten wurden mit einem Polizeihubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Die beiden Geretteten wurden mit einem Polizeihubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. ]
Die Rettungskräfte hatten kaum noch Hoffnung: In der von Erdbeben und Tsunami verwüsteten Region werden seit Tagen nur noch Tote geborgen. Doch neun Tage nach der Naturkatastrophe zogen die Rettungskräfte in der besonders schwer verwüsteten Präfektur Miyagi eine 80-jährige Frau und ihren 16 Jahre alten Enkel lebend aus den Trümmern.

Der Jugendliche hatte vom Dach eines Hauses in Ishinomaki um Hilfe gerufen. Anschließend führte er die Helfer ins Innere des Hauses, wo sie die 80-Jährige fanden. Wie der Fernsehsender NHK berichtet, sind beide schwach und unterkühlt. Seine Körpertemperatur habe nur noch bei 28 Grad Celsius gelegen. Die Geretteten wurden mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Unter Berufung auf einen Krankenhausarzt berichtet NHK zudem, die beiden seien in der Küche eingeschlossen worden und hätten sich von Joghurt und anderen Lebensmitteln im Kühlschrank ernährt.

Mehr als 8000 Tote bestätigt

Unterdessen stieg die offiziell bestätigte Zahl der getöteten Menschen auf 8133. Mehr als 12.000 Menschen würden noch vermisst. Die Polizei rechnet daher mit einem Anstieg der Opferzahlen. Allein in der Präfektur Miyagi befürchte man mehr als 15.000 Tote, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur Kyodo.

Mehr als 250.000 Haushalte sind noch immer ohne Strom. Im Nordosten der Hauptinsel Honshu mangelt es an frischem Wasser, Lebensmitteln und Notunterkünften. Nach offiziellen Angaben sind rund 120.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Streitkräften im Einsatz, um den Überlebenden zu helfen und die Toten zu bergen.

Rettungskräfte durchsuchen in Rikuzentakata, in der Präfektur Iwate, Trümmer nach Eingeschlossenen und Toten. (Foto: dapd) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Rettungskräfte durchsuchen in Rikuzentakata, in der Präfektur Iwate, Trümmer nach Eingeschlossenen und Toten. ]
Stand: 20.03.2011 12:10 Uhr

Weitere Inhalte

Nachrichten-Weltatlas

Weltatlas

WeltatlasJapan

Landkarte, weitere Nachrichten aus der Region und viele Hintergrundinformationen.
[Flash|HTML]

Bilder

Japan: Chronologie der Katastrophen in Bildern

KameraBeben, Tsunami, Super-GAU

Chronologie der Katastrophen in Japan (11. März bis 15. April 2011) [mehr]

Dossier

Japan Dossier

InternDreifache Katastrophe in Japan

Erdbeben, Tsunami und Atom-GAU - Hintergründe, Videos und Berichte. [mehr]

 

© tagesschau.de

tagesschau.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW