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Dossier
Katastrophe in Fukushima
Antworten auf Fragen zum AKW-Unglück
Wie viele Brennstäbe sind geschmolzen? Was geschieht mit der Strahlung? Und wie lange dauert es, eine Kettenreaktion zu stoppen? Die SWR-Umweltredakteure Werner Eckert und Axel Weiß beantworten auf tagesschau.de die drängendsten Fragen zur Katastrophe im japanischen AKW Fukushima. Die ursprünglich für das Blog verfassten Texte sind in diesem Dossier zusammengefasst.
Frage vom 24. Mai 2011
Bislang war von der Kernschmelze in einem Reaktor im havarierten Atommeiler Fukushima die Rede. Nun aber hat der Betreiber des japanischen AKW eingeräumt, dass auch die Reaktoren 2 und 3 von einer Kernschmelze betroffen sind. Axel Weiß erklärt, was die neuen Erkenntnisse bedeuten. [mehr]
Frage vom 5. Mai 2011
Zum ersten Mal seit dem Tsunami haben Arbeiter wieder ein Reaktorgebäude im AKW Fukushima betreten. Wie hoch ist das Risiko für die Männer? Und welcher Strahlung sind sie ausgesetzt? Und was genau tun sie dort? Werner Eckert geht diesen Fragen in einem neuen Blog-Beitrag nach. [mehr]
Frage vom 19. April 2011
Ein Sarkophag ist Schönsprech - der Begriff verspricht ewige Ruhe. Die Wahrheit aber ist: Der Kernbrennstoff bleibt in der AKW-Ruine darunter liegen. Ein Atomunfall ist eine gefährliche Dauerlast, auch wenn wir jahrelang nicht dran denken. Werner Eckert über (k)eine Lösung für die Ewigkeit. [mehr]
Frage vom 18. April 2011
Mit einem Zeitplan für die "Sanierung" der Unglücksreaktoren von Fukushima will die Betreiberfirma Tepco Zuversicht verbreiten. Doch wer soll daran glauben, solange nicht einmal die Explosionsgefahr gebannt ist? Axel Weiß erklärt, wie realistisch der Zeitplan ist und was geschehen kann. [mehr]
Frage vom 14. April 2011
Ausziehen, Abspritzen, Ausspucken, Haare abschneiden - das ist nötig, um strahlende Stoffe wieder loszuwerden. Doch Strahlung, die der Körper schon aufgenommen hat, lässt sich mit Waschen nicht rückgängig machen. Werner Eckert erklärt, ab wann Menschen selbst zur Strahlenquelle werden. [mehr]
Frage vom 13. April 2011
Verbrauchte Brennelemente werden in Castor-Behältern gelagert, bis sich der Atommüll auf unter 200 Grad abgekühlt hat. Dann kann er in ein Endlager gebracht werden. Doch ein solches gibt es bislang in Deutschland noch nicht. Axel Weiß erklärt, was diese Behälter bis dahin alles aushalten müssen. [mehr]
Frage vom 12. April 2011
Sie ändert nichts an der schrecklichen Wirklichkeit - sie ist aber ein Symbol für die Wendungen der Informationspolitik Japans: die Höherstufung der Katastrophe im AKW Fukushima. Mit INES 7 steht er nun auf der selben Stufe wie der Super-GAU von Tschernobyl. Werner Eckert erklärt, warum dieser Schritt wichtig ist. [mehr]
Frage vom 11. April 2011
Seit dem großen Beben in Japan vom 11. März gab es etliche weitere Beben, die so genannten Nachbeben. Axel Weiß erklärt, wie es dazu kommt und wie groß die Wahrscheinlichkeit dafür ist. Berechnen lässt sich die mit einer mathematischen Formel, dem "Omoris Gesetz". [mehr]
Frage vom 8. April 2011
Die Folgen von Fukushima könnten die von Tschernobyl übertreffen. Ob sie das wirklich tun, ist aber längst nicht klar. Denn es fehlen verlässliche Angaben: Wie viele Menschen erkranken? Wie viele sterben an den Folgen der Verstrahlung? Es gibt sie nicht, die eine Wahrheit, meint Axel Weiß. [mehr]
Frage vom 6. April 2011
An der AKW-Ruine in Fukushima haben Arbeiter ein Leck mit einem Abdichtmittel auf Basis von "Liquid Glass" abdichten können. Zwar meinen Experten, damit sei die Gefahr längst nicht gebannt, aber immerhin gab es einen Hoffnungsschimmer. Werner Eckert erklärt, was "Liquid Glass" eigentlich ist. [blog]
Frage vom 5. April 2011
Ein modernes Windrad bringt eine Leistung von sechs Megawatt, ein mittleres Kernkraftwerk kommt auf etwa 1200 Megawatt. Nach dieser Rechnung könnten also 200 große Windräder ein Atomkraftwerk ersetzen - soweit die Theorie. In der Praxis zählen aber ganz andere Faktoren, erklärt Axel Weiß. [mehr]
Frage vom 4. April 2011
Radioaktive Stoffe aus dem AKW Fukushima sind jetzt auch im Ozean nachweisbar - sogar bis zu 40 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt. Teilweise liegt die Strahlung in einem Bereich, die akute gesundheitliche Schäden zur Folge haben kann. Was die Radioaktivität im Meer anrichten kann, erklärt Werner Eckert. [mehr]
Frage vom 1. April 2011
Kein deutsches Kernkraftwerk hält dem Absturz eines Passagierflugzeugs stand - eine Gewissheit, die durch Fukushima weder größer noch kleiner wurde. Aber warum wird erst jetzt über das Restrisiko bei der Atomenergie debattiert? Werner Eckert über Sicherheit, die immer relativ ist. [mehr]
Frage vom 31. März 2011
Die IAEA hat darauf hingewiesen, dass auch in einem Dorf 40 Kilometer vom Reaktor entfernt noch hohe Strahlungswerte gemessen wurden. Doch die Regierung will die Evakuierungszone nicht ausweiten. Die Frage, ob und wie weit nun evakuiert werden sollte, ist eine schwierige Abwägungsfrage, findet Werner Eckert. [mehr]
Frage vom 30. März 2011
Umweltschützer haben die EU-Kommission wegen des Umgangs mit möglicherweise radioaktiv verseuchten Lebensmitteln kritisiert. Angeblich habe die EU die Grenzwerte erhöht, und Lebensmittel dürften nun stärker radioaktiv belastet sein als im Normalfall. Die EU wies dies zurück. Werner Eckert ordnet ein. [mehr]
Frage vom 29. März 2011
Plutonium ist ein Reizwort: Es ist extrem giftig, krebsauslösend und eine der Grundlagen für die Kernwaffenproduktion. Im Boden am havarierten Atomkraftwerk in Fukushima wurden nun Spuren von Plutonium gefunden. Ist das ein Beleg für eine Kernschmelze? Werner Eckert ordnet den Fund ein. [mehr]
Frage vom 28. März 2011
Seit Wochen war es vermutet worden, jetzt ist es Gewissheit: Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I hat es eine Kernschmelze gegeben - allerdings nur "teilweise", wie die Regierung mitteilte. Werner Eckert erklärt, wie dies zu verstehen ist und welche Folgen denkbar sind. [mehr]
Frage vom 25. März 2011
Aus dem Atomkraftwerk Fukushima I tritt seit Tagen Radioaktivität aus. Sogar das Trinkwasser in Tokio überstieg zeitweise Grenzwerte. Jetzt registrierte erstmals auch das Bundesamt für Strahlenschutz radioaktive Partikel in der Luft. Ist die Strahlung in Deutschland angekommen? Werner Eckert weiß mehr. [mehr]
Frage vom 24. März s2011
Verletzte Arbeiter am AKW Fukushima, belastetes Trinkwasser und Gemüse - die Strahlenbelastung in Japan ist derzeit täglich ein Thema. Die Angst vor einer Überdosis verängstigt viele Japaner - und auch Deutsche. Doch wer setzt eigentlich die Grenzwerte für Strahlung fest? Werner Eckert weiß mehr. [mehr]
Frage vom 23. März 2011
Das beschädigte Kernkraftwerk Fukushima I gibt erneut Anlass zur Sorge: Dort stieg schwarzer Rauch auf - ausgehend von Reaktor 3. Doch warum tritt so häufig Rauch aus? Und werden auf diesem Weg vermehrt radioaktive Teilchen in die Luft geschleudert? Werner Eckert gibt Antworten. [mehr]
Frage vom 22. März 2011
Der Umgang der japanischen Behörden mit dem GAU steht in der Kritik. Wäre Deutschland besser auf einen Atomunfall vorbereitet? Im Umfeld von Atomkraftwerken gibt es regelmäßig Übungen, die sind aber eher selten wirklich realistisch. Und von welchen Krisenszenarien dabei ausgegangen wird, ist geheim, erläutert Werner Eckert. [mehr]
Frage vom 21. März 2011
Was vielen bei der Tschernobyl-Katastrophe bewusst wurde, wird jetzt durch das Unglück in Fukushima wieder aktuell: Manche Lebensmittel nehmen Radioaktivität stärker auf als andere - oder speichern sie länger. Woran liegt das? Und welche Konsequenzen hat das? Werner Eckert erläutert, worauf zu achten ist. [mehr]
Frage vom 19. März 2011
Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Super-GAU n Fukushima zunehmend. Trotzdem ist offenbar noch unklar, ob die Brennstäbe bereits schmelzen. Sie liegen seit Tagen teilweise trocken. Werner Eckert erläutert, was in Fukushima I passiert. [mehr]
Frage vom 18. März 2011
Die Betreiberfirma des AKW Fukushima denkt inzwischen darüber nach, als letztes Mittel die beschädigten Reaktorblöcke unter Baustoff zu beerdigen - so wie in Tschernobyl geschehen. Würde das den Austritt der Strahlung verhindern? Werner Eckert erläutert das Für und Wider eines "Sarkophags". [mehr]
Frage vom 17. März 2011
Im Zusammenhang mit dem Atomunglück in Fukushima wird immer wieder auf die Wetterbedigungen geschaut. Treibt der Wind die Strahlung aufs Meer oder aufs Land? Wie weit kann sie sich ausbreiten? Und was passiert mit den radioaktiven Teilchen? Werner Eckert erläutert die Hintergründe. [mehr]
Frage vom 16. März 2011
In Fukushima scheinen alle Reaktoren außer Kontrolle zu sein - auch diejenigen, die schon vor dem Erdbeben abgeschaltet worden waren und in denen die Brennstäbe bereits im Abkühlbecken lagen. Wie lange also dauert es, bis die Kettenreaktion gestoppt ist? Werner Eckert erläutert die Hintergründe. [mehr]
Frage vom 15. März 2011
Cäsium und radioaktives Jod werden jetzt bis hin nach Tokio gemessen. Sie sind nach Angaben von Experten ein sicheres Zeichen dafür, dass Brennstäbe sich in Auflösung befinden. Jodtabletten helfen den betroffenen Menschen nur zum Teil. Werner Eckert erläutert die Hintergründe. [mehr]