Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.

09.02.2010

ARD-Logo

Suche in tagesschau.de

Hauptnavigation
Multimedia
  • VideoLivestream.nachtmagazin 00:00 Uhr
  • Videotagesschau24.
  • VideoLetzte Sendung.tagesthemen 21:20 Uhr
Inhalt
Ausland
Neun Tote nach Erdbeben in Japan
Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten

Neun Tote nach Erdbeben in Japan

Zerstörte Straße im Nordosten Japans (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Das Erdbeben machte viele Straßen der Region Ichinoseki unpassierbar. ]
Nach dem Erdbeben der Stärke 7,2 im Nordosten Japans ist die Zahl der Toten auf neun gestiegen. Nach Angaben des japanischen Fernsehsender NHK erlitten 226 Menschen teils schwere Verletzungen. Vielerorts gingen Erdrutsche nieder, etwa 90 Häuser in vier Provinzen wurden beschädigt. Straßen wurden verschüttet, Brücken stürzten ein. 29.000 Haushalte waren ohne Strom.

Nachdem aus einem Atomkraftwerk radioaktives Wasser gespritzt war, wurden die zwei Atomkraftwerke der Region inspiziert. Nach Behördenangaben seien jedoch zunächst keine Schäden festgestellt worden.

Suche nach Vermissten geht weiter

Ein Verletzter Businsasse wird von Helfern versorgt (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Zahlreiche Verletze mussten von Helfern versorgt werden. ]
Etwa 1000 Rettungskräfte setzten ihre Suche nach weiteren Vermissten fort. An manchen Orten der bergigen Region von Tohoku mussten Menschen mit Trinkwasser versorgt werden, da die Leitungen beschädigt waren. Sorgen bereitete den Behörden auch ein durch das Beben entstandener Damm nahe der Stadt Kurihara, der zu brechen drohte.

Unterdessen hielten mehr als 270 für den Menschen spürbare Nachbeben die Bewohner in Atem. Die Behörden warnten für die nächsten Tage vor weiteren Erschütterungen. Einige Bewohner mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen.

In Japan kommt es häufiger zu Erdbeben. Das schlimmste Beben der vergangenen Jahre ereignete sich im Oktober 2004, als ebenfalls im Norden des Landes 65 Menschen starben und mehr als 3000 verletzt wurden. Damals hatten die Erdstöße eine Stärke von 6,8.

Stand: 15.06.2008 09:45 Uhr
 

© tagesschau.de

tagesschau.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW