Evakuierung in Kurashik | Bildquelle: AP

Tote bei Unwetter in Japan Hunderttausende verlassen ihre Häuser

Stand: 07.07.2018 12:19 Uhr

Sintflutartige Regenfälle haben im Westen Japans für Chaos gesorgt: Mindestens 38 Menschen kamen ums Leben, 50 weitere werden vermisst. 1,6 Millionen Menschen verließen ihre Häuser. Vor weiteren Erdrutschen wird gewarnt.

Im Westen Japans sind durch Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen mindestens 38 Menschen getötet worden. Etwa 50 weitere werden noch vermisst. Aus den Regionen der Großstädte Fukuoka, Nagasaki und Hiroshima werden Erdrutsche gemeldet. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, wurden Hunderte Häuser beschädigt.

Zahlreiche Tote und Verletzte nach Überschwemmungen in Japan
tagesschau 15:00 Uhr, 07.07.2018

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Nach Angaben der Brand- und Katastrophenschutzbehörde verließen mehr als 1,6 Millionen Menschen aus Angst vor Überschwemmungen und weiteren Erdrutschen ihre Häuser. Schlamm und Überschwemmungen blockierten viele Straßen. In Saga entgleiste aufgrund einer Schlammlawine ein Zug. Der Kabinettssekretär Yoshihide Suga sagte, rund 48.000 Polizisten, Feuerwehrleute und Mitglieder der Selbstverteidigungskräfte Japans seien im Einsatz.

Autohersteller stoppen Produktion

Die Auswirkungen des Unwetters sind auch in der Industrie zu spüren. Einige Autohersteller stoppten die Produktion, da Regen und Überschwemmungen Lieferketten störten und die Sicherheit der Arbeiter gefährdeten, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Mitsubishi Motors Corp stellte den Betrieb in einem Werk ein, weil es keine Teile bekommen konnte. Mazda Motor Corp stoppte Produktionslinien in zwei Werken.

Überschwemmungen in Japan | Bildquelle: dpa
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Weitere Teile im Westen Japans sind überschwemmt.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 07. Juli 2018 um 13:00 Uhr.

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