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21.11.2009

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Zugunglück in Italien: Zahl der Toten auf 17 gestiegen

Schweres Zugunglück in der Toskana

Zahl der Toten auf 17 gestiegen

Rettungskräfte in Viareggio (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Feuerwehrkräfte arbeiteten die ganze Nacht, um die 13 Kesselwagen zu leeren. ]
Nach dem verheerenden Zugunglück in Italien ist die Zahl der Opfer auf 17 gestiegen. Zuletzt erlag ein Mann, der bislang nicht identifiziert werden konnte, im Krankenhaus seinen Verletzungen. Nach Angaben von Rettungskräften waren zuvor zwei Kleinkinder gestorben. Die beiden verstorbenen Kinder hatten bei dem Unglück Verbrennungen an mehr als 90 Prozent ihrer Körperoberfläche erlitten und waren in Kliniken nach Rom und Florenz gebracht worden. 26 Menschen wurden bei dem Unglück schwer verletzt, zwölf von ihnen schweben noch in Lebensgefahr.

Gaskesselwagen explodiert

In der Nacht zum Dienstag war ein mit Flüssiggas betankter Kesselwaggon im Bahnhof des toskanischen Urlaubsortes Viareggio explodiert und hatte mehrere Häuser in der Umgebung in Schutt und Asche gelegt. Rund 1000 Menschen mussten evakuiert werden. Bis zu drei Menschen werden immer noch vermisst. Von den bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Opfern konnten bisher erst drei identifiziert werden.     

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Experten vermuten, dass der Bruch einer Waggonachse durch Materialermüdung die Katastrophe verursacht hat. Der Waggon entgleiste, das Flüssiggas konnte austreten und im Kontakt mit der Luft explodieren. Feuerwehrkräfte arbeiteten die gesamte Nacht daran, die restlichen Kesselwagen zu leeren, um weitere Explosionen zu verhindern. Bis zum Morgen waren sechs der 13 noch intakten Flüssiggas-Waggons vollständig geleert. Aus Sicherheitsgründen dürfen rund 300 Menschen aus der Nachbarschaft weiterhin nicht in ihre Häuser zurückkehren.

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi sagte wegen des Unglücks seine Teilnahme am Gipfel der Afrikanischen Union (AU) im libyschen Syrte ab.

Stand: 01.07.2009 18:50 Uhr
 

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