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Der für Juli vorbereitete G8-Gipfel wird von der italienischen Insel La Maddalena in die stark von einem Erdbeben heimgesuchte Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila verlegt.
[Bildunterschrift: Die Saint Gregorio Magno Kirche wurde vom Erdbeben in den Abruzzen zerstört. ]
Diesen überraschenden Beschluss fasste das Kabinett von Regierungschef Silvio Berlusconi in L'Aquila. Der Ministerpräsident bezeichnete diese Entscheidung als "ein positives Signal für die mehr als 60.000 Menschen in den Zeltstädten". Als Tagungsort des Treffens der sieben führenden Industrienationen und Russlands sei kein anderer Ort besser geeignet, fand Berlusconi.
[Bildunterschrift: Auffanglager nach dem schweren Beben bei L'Aquila ]
Auf La Maddalena vor Sardinien könne dafür der von US-Präsident Barack Obama für den Herbst angestrebte Umweltgipfel organisiert werden, bot der Ministerpräsident an.
Berlusconi wird zu diesem Beschluss seiner Regierung jetzt alle G8-Staats- und Regierungschefs konsultieren müssen. Rom hat 2009 die Präsidentschaft der Gruppe der acht führenden Industrienationen inne.
Der Bürgermeister von L'Aquila zeigte sich offen für den Vorschlag. Die Stadt sei dazu bereit, Gastgeber der Gipfelteilnehmer zu werden, auch wenn dies "sehr kompliziert" werde, sagte Massimo Cialente.
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