Italienische Feuerwehrleute suchen in der Nähe von Farindola (Italien) nach Überlebenden. | Bildquelle: dpa

Lawinenunglück in Italien Rettungskräfte orten weitere Überlebende

Stand: 21.01.2017 07:04 Uhr

Das Lawinenunglück in Italien haben mindestens zwölf Menschen überlebt. Das teilte die Feuerwehr mit. Noch aber konnten nicht alle aus den Schneemassen gerettet werden. Die Arbeiten in dem verschütteten Hotel sind äußerst gefährlich.

Katastrophenhelfer haben nach dem Lawinenunglück im italienischen Erdbebengebiet mehrere Überlebende aus dem verschütteten Hotel geborgen. Zwölf Menschen wurden nach Feuerwehrangaben in den Trümmern des verschütteten Hotels geortet. Fünf konnten demnach aus dem eingestürzten und teilweise weggerissenen Gebäude herausgezogen werden, unter ihnen vier Kinder.

Lawine in Italien: Rettung aus dem verschüttetem Hotel
nachtmagazin 00:50 Uhr, 21.01.2017, Ellen Trapp, ARD Rom

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Einigen Gästen war es gelungen, in einem Hohlraum der Hotelküche zu überleben - wie sie dahin kamen, ist nicht bekannt. Mit Hubschraubern wurden sie zu einem Krankenhaus nach Pescara und L'Aquila geflogen. Zwei Personen hatten sich am Mittwoch im Freien aufgehalten, als die Schneemassen das Hotel unter sich begruben. In der Unterkunft sollen sich etwa 30 Menschen befunden haben, als die Lawine das Gebäude am Mittwochnachmittag verschüttete. Seit gestern wurden vier Leichen geborgen.

Weitere Lawinen nach Erdbeben

Schlechte Nachrichten kommen auch aus anderen Abruzzen-Orten. In Campotosto und Crognaleto wurden inzwischen weitere zwei Erdbeben- und Lawinentote gefunden, nach denen seit zwei Tagen gesucht worden war. Ein 72 Jahre alter Mann und ein 23-Jähriger wurden durch Lawinen verschüttet, die offenbar ebenfalls durch Erdbeben ausgelöst worden waren. In vielen Dörfern in den Abruzzen und den Marken ist die Situation immer noch dramatisch. Weiterhin sind etwa 50.000 Menschen ohne Strom und damit zumeist auch ohne Heizung. Außerdem sind viele Orte weiter von der Außenwelt abgeschnitten. Einige Häusern sind unbewohnbar, weil wegen des Gewichts der großen Schneelast die Dächer eingestürzt sind.

Das italienische Kabinett hat am Freitagvormittag über die vier Regionen Abruzzo, Marken, Umbrien und Latium den Notstand verhängt und 30 Millionen Euro für die erste Nothilfe freigegeben.  

Mit Informationen von Stefan Troendle, ARD-Studio Rom.

Suche nach Verschütteten geht weiter
S. Troendle, ARD Rom
20.01.2017 13:08 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 20. Januar 2017 um 16:00 Uhr.

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